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Papierschale – wie es funktioniert

17/04/2014

Weil einige gefragt haben, wie das funktioniert mit der Schale aus Papierstreifen, kommt hier eine kurze Anleitung.
Ich hatte ein paar Fotos gemacht bei der Arbeit; ich hoffe, die Erläuterungen reichen.

Zuerst werden aus den Katalogseiten die Papierstreifen gefaltet:

 
Papierschale / making of
 

Dazu faltet man einmal längs in der Mitte, klappt wieder auf und faltet beide Seiten dreimal zur Mitte hin. Die Streifen werden mit etwas Leim geklebt, damit sie nicht aufgehen; dabei lässt man an den Seiten etwas offen, da können die Streifen dann aneinander gesteckt und verleimt werden.

 
Papierschale / making of
 

Wenn der Leim getrocknet ist, fängt man an, die “Streifenschlange” aufzurollen. Den Anfang streicht man mit Kleber ein, damit der Boden der Schale schon mal fest wird.

 
Papierschale / making of
 

Wenn alles aufgerollt ist, wird das Ende festgeklebt.
Danach kann man die Schale formen (ich habe eine umgedrehte Glasschale als Formkern benutzt). Damit sie nicht zusammenrutscht, habe ich sie mit Tapetenkleister bestrichen und den gut trocknen lassen.
Zum Schluss wurde sie mit Bootslack (der ist ziemlich dick und stabil) von beiden Seiten lackiert.

 

Upcycling geht weiter – Papierschale

15/04/2014

Upcycling von altem Papier steht bei mir ja gerade immer wieder auf dem Plan.
Und weil der neue boesner-Katalog gekommen ist (Leinwand, Papier, Farben und viel, viel mehr auf über 1500 Seiten), kann der alte weg. Der ist so schön bunt, dass ich ihn nicht einfach in die Altpapiertonne werfen will.

Aus nicht zu dickem, buntem Papier kann man stabile Papierstreifen in beliebiger Länge machen und daraus allerlei zusammenfügen: Falten, kleben, aufrollen, fixieren, formen und anschließend lackieren.
Ich hatte schon öfter diese hübschen, gedrehten Schalen gesehen – jetzt habe ich selber eine. Durchmesser etwa 24 cm.
Und ich weiß: Die bekommt noch Gesellschaft!
Natürlich geht sie jetzt erstmal zum creadienstag und zu Ninas Upcycling-Dienstag.

 
Upcycling: Papieschale

 
Upcycling: Papieschale

 
Upcycling: Papieschale

 
Upcycling: Papieschale

 

Jersey-Garn zum Häkeln

09/04/2014

T-Shirt-Garn

 
Im Moment reizt mich das Thema Upcycling. Und weil mich auch die Häkelei reizt, um Accessoires und kleine Deko-Artikel herzustellen, wollte ich beides kombinieren.
Körbchen aus Jersey-Garn, das hat was. Und im Netz gibt’s natürlich jede Menge Infos, wie man diese Art “Bändchen-Garn” selber machen kann.

Abgerutschte, ausgewaschene T-Shirts ohne seitliche Naht (am besten noch vom Mann, die sind größer und schön gerade) eignen sich hervorragend.
Zuerst werden der obere Teil mit den Ärmeln und der untere Saum abgeschnitten. Dann schneidet man den verbleibenden Schlauch von einer Seite aus in schmale Streifen (ca. 1,5 cm). Aber so, dass an der anderen Seite noch etwa 2 cm Stoff unzerschnitten bleiben.
 
T-Shirt-Garn

 
Dieser unzerschnittene Bereich wird flach hingelegt und mit schrägen Schnitten geteilt. Und zwar so, dass ein durchgehender “Faden” entsteht. (Irgendwie schwer zu erklären, aber vielleicht hilft das Foto.)

 
T-Shirt-Garn

 
Ergebnis: ein Haufen Band, dass ihr bloß nicht verheddern dürft. Also locker liegen lassen.
 
T-Shirt-Garn

 
Damit Garn daraus wird, reckt ihr dieses Band Stück für Stück. Dabei rollen sich die Seiten auf und man sieht nicht mehr, wenn ihr etwas unordentlich geschnitten haben solltet.
 
T-Shirt-Garn

 
Und nun nur noch aufwickeln und loshäkeln.
 
T-Shirt-Garn

 

Osterkörbchen hat man nie genug

08/04/2014

Ich mag gehäkelte Körbchen. Ich wollte gehäkelte Körbchen haben.
Natürlich selbst gehäkelte.
Und die drei sind jetzt entstanden:

 
Häkelkörbchen

 
Häkelkörbchen

 
Häkelkörbchen

 
Häkelkörbchen

 
Häkelkörbchen

 
Das Garn für diese Körbchen habe ich selbst gemacht. Wie, das erzähle ich euch morgen.
Und jetzt schicke ich das zum creadienstag und zum Upcycling-Dienstag.
 
T-Shirt-Garn

 

schön war’s

03/04/2014

Am letzten Sonntag habe ich meine aktuelle Ausstellung im galerie.mobil eröffnet.
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ließ sich der Tag gut im Freien genießen.
Im Laufe des Tages kamen einige Gäste vorbei, schauten, plauderten und stießen mit mir an.

Die Ausstellung “Aufbrechen” wird bis zum Herbst hängen und kann nach Absprache besucht werden.

Für diejenigen, die neugierig sind, aber zu weit weg leben, gibt es einen virtuellen Rundgang.
Schaut hier: Ausstellung “Aufbrechen”

 

kleine Windlicher

01/04/2014

Die Draußen-Saison hat begonnen. Noch sind die Abende frisch, aber es kommt die Zeit, da möchte man bei Kerzenschimmer auf der Terrasse sitzen. Und dann braucht es natürlich Windlichter.

Und weil mich die Upcycling-Idee immer mehr packt, habe ich beschlossen, die leeren Honiggläser nicht dem Altglascontainer zu übergeben, sondern sie lieber zu überziehen. Und zwar mit Feingestricktem.
Warum gerade Honiggläser? Weil die schön gerade und breit genug sind, um Teelichte hineinzustellen.

Mit dem Nadelspiel wird mercerisierte Baumwolle (auch die liegt seit ewigen Zeiten im Reste-Sammelbeutel) in Lochmuster verwandelt. Der Schlauch sollte eng um das Glas passen, damit er nicht rutscht. Dann noch mit einem Bändchenrest verziert, mit etwas feinem Sand den Boden bedeckt, ein Teelicht rein und fertig ist die gemusterte Lichtstimmung.

 
Windlichter
 

Und mit diesem Beitrag beteilige ich mich zum ersten Mal am creadienstag und an Ninas Upcycling-Dienstag.

 

Aufbrechen – die zweite Ausstellung im galerie.mobil

25/03/2014

Der Frühling lockt nicht nur Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, der Frühling bringt auch frische Farben.
Und der Frühling bringt die zweite Ausstellung im galerie.mobil.
 

 
Aufbrechen – das heißt, unter die Oberfläche zu schauen.
Aufbrechen – das bedeutet auch, Wege zu finden und zu gehen.
Diesem doppelten Thema möchte ich mich nähern mit Aquarell- und Acrylfarben, mit Collagen und Fotografien.

Die Vernissage findet im Rahmen eines offenen Ateliers statt am
Sonntag, 30. März 2014, von 11.00 bis 17.00 Uhr in Reichshof-Mittelagger (Zum Hüppel 2).

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