Ich will Geschichten erzählen !

Mir fehlt etwas! Mir fehlt ganz massiv etwas! In diesem Jahr habe ich praktisch noch keine Kurzgeschichte, keinen kleinen Krimi, nix an ordentlicher Prosa geschrieben.

Da ist eine fiktive Leere im Kopf – nein, sie ist nicht fiktiv, sie ist sehr real, die Leere. Aber sie betrifft die Fiktion, die erfundenen Geschichten. Keine Ideen, keine Inspiration.

Habe ich nicht schon mal darüber lamentiert, dass die Muse Ausgang hat? Zumindest die Geschichten-Muse Kalliope treibt sich herum. Ich kann sie verstehen. Mit allem möglichen beschäftige ich mich. Nur für eine längere Geschichte nehme ich mir keine Zeit. Kalliope fühlt sich vernachlässigt, gelangweilt, sucht sich schmollend einen Ort, an dem es Arbeit für sie gibt.

Ich möchte sie zurückholen, möchte sie locken mit dem Versprechen, dass ich schreiben werde, dass ich mir Zeit nehme für eine längere Geschichte. Oder für mehrere. Wenn ich das nicht schaffe, vergrätze ich sie vielleicht endgültig.

Wie kann ich das Versprechen einhalten? Zeit – mal wieder – ist hier wohl der entscheidende Faktor. Zeit und Konzentration. Eine Form von Meditation: Zuerst ein paar Anregungen sammeln. In Stille hinsetzen und die gesammelten Worte, Begriffe, Ideen durch die Gedanken treiben lassen. Nichts anderes tun. Abwarten. Geduld haben.

Kalliope, vertrau mir. Schau her, ich fange an …

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13 Gedanken zu “Ich will Geschichten erzählen !

  1. Da geht es mir sehr sehr ähnlich, Uta.
    Ich habe ein Skript für ein Buch mit Fanrasiereisen begonnen. Geschichten aus der Zeit als ich Kurse in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung gab. Ich habe einfach keine Ruhe, diese Geschichten zu überarbeiten und das Buch fertigzustellen.
    Immer wieder ist da dieses Kribbeln, dass ich bald weiter machen mag, doch habe ich einfach zu wenig Zeit am Stück den Kopf frei dafür.
    Möge es uns irgendwann gelingen!

    ..grüßt dich Monika

    1. Kribbeln und zu wenig Zeit am Stück – genau das ist es !
      Aber wir schaffen das, ganz sicher.

      Fantasiereisen klingt spannend. Sind die zur Meditation gedacht?

      lieben Gruß
      Uta

      1. Da ist so viel Berufliches im Moment, das mich ausbremst, Uta. Dann stehen Fortbildungen an und werden viel Raum einnehmen.
        Aber es gibt auch noch 4 Wochen Urlaub dieses Jahr. 😉

        Sie sind als Kurzgeschichten und als meditative Texte zu lesen, grad wie man mag.

        ..grüßt dich Monika

  2. Irgendwann, das ist mal sicher ist entweder die Zeit da, oder Kalliope „befiehlt“ dir sie dir zu nehmen 😉 , ohne dass du es nur merkst sitzt du plötzlich da und schreibt.

    Habt nur Geduld miteinander ihr beiden – dann trefft ihr euch auch wieder =)

    Gruß

    Un Sourire

    1. Geduld – die fehlt mir gerade.
      Liegt vielleicht am „Aufbruch“, am Frühling, daran, dass ich mit voller Kraft durchstarten mag.

      lieben Gruß
      Uta

    1. Wenn du den wunderschönen Award meinst, Anna, dann verzeih. Ich muss mein Blog eh noch „aufrüsten“, was die Seitenstreifen betrifft. Und als erstes habe ich ihn jetzt eingebunden.
      Auch hier nochmal danke dafür.

      Lieben Gruß
      Uta

      1. Liebe Uta,

        anscheinend soll es mir nicht gelingen, dir zu schreiben, denn das was ich geschrieben habe, kaum dass du deinen Beitrag veröffentlicht hattest, ist weg, und das was ich vorhin geschrieben habe, ist dem anscheinend ins große Nichts gefolgt … Unglaublich 😉

        Aber – ich bin hartnäckig und so kommt nun „Anna der dritte Versuch“.

        Meinem eigentlichen Kommentar möchte ich vorausschicken, dass ich keinesfalls unseren Blog-Award meinte. Ich erwarte nicht, dass er veröffentlicht oder besprochen wird. Ich wollte dir mit ihm einfach eine Freude bereiten und mich bei dir für die vielen schönen Momente auf deinen Seiten bedanken!

        Jetzt aber …

        Schreibblockaden sind gruselig. Sitze ich einmal vollkommen planlos vor dem Rechner, dann schreibe ich einfach drauflos, lasse meine Gedanken kreuz und quer sausen und betrachte sie mit einem amüsierten Lächeln. Oft entsteht so in Nullkommanichts etwas was ich verwenden kann, manchmal aber auch nichts. Spaß habe ich trotzdem 😉 Wobei ich aber anmerken möchte, dass ich keine professionelle Schreiberin bin, und daher auch kein wie auch immer gearteter Termindruck auf mir lastet. Trotzdem glaube ich, dass eine gewisse Leichtigkeit und der spielerische Umgang mit Kalliope sehr hilfreich ist, denn schließlich ist sie auch die Muse des Saitenspiels.

        Ich füge dir ein kleines Aha-Erlebnis in Form eines Interviews mit Philip Roth an. Möglicherweise klickt es bei dir, wenn du erfährst wie einer der wichtigsten Schriftsteller unserer Zeit arbeitet und zu seinen Geschichten kommt?

        Auf Kalliope, es ist Musenzeit!

        Alles Liebe
        Anna

      2. Liebe Anna,

        danke, dass du dir so viel Mühe machst (keine Ahnung, warum deine ersten Posts im Nirwana gelandet sind).
        Ich gestehe, dass ich jetzt nicht genau weiß, was du mit „Aufmunterung“ gemeint hast. Aber der Award ist auf jeden Fall auch eine und ich [b]wollte[/b] ihn auf jeden Fall hier zeigen.

        Das mit der Schreibblockade ist bei mir ein bisschen Koketterie. Ich nehme das gar nicht so bitter ernst (vor allem, weil das nicht helfen würde). Wenn ich meine, etwas schreiben zu müssen, dann ist das meine ganz eigene Anforderung.
        Leider ist in deinem Post kein Link oder ähnliches vorhanden, so dass ich das Interview nicht sehen oder lesen kann (würde mich nämlich interessieren). Aber vielleicht finde ich den Hinweis ja auf deinem eigenen Blog?

        Auf Kalliope und all die anderen Musen !

        Lieben Gruß
        Uta

  3. Liebe Uta,

    es geht mir ähnlich. Aber je mehr Gedanken sich man darüber macht, desto weniger klappt es. Die Muse wird uns wieder küssen – haben wir einfach Geduld.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    1. Bei mir ist das anscheinend anders. Ich muss mir Gedanken machen, z.B. zu einem vorgegebenen Thema, ein paar Stichworten oder so. Und dann kommt die Muse vorbei und klopft mir auf die Schulter.
      Geduld braucht es trotzdem. *nickt*

      Lieben Gruß
      Uta

  4. Hallo Uta,

    leider ist wohl der Link der Grund für die Nichtveröffentlichung meiner Kommentare :/ und dabei war er die Aufmunterung (im Sinne von Anregung)!

    Nachdem ich inzwischen verschiedene Versuche unternommen habe, dein Blog-System zu überlisten, gebe ich auf und sende ihn dir per Email 😉 Bis gleich!

    Alles Liebe
    Anna

    1. ah, ich habe inzwischen deine Beiträge alle beim Spam gefunden – habe allerdings noch nichts gefunden, wie ich das abstellen kann (muss in den nächsten Tagen mal weitersuchen)

      lieben Dank für deine Mail – wenn ich morgen Abend wieder Zeit habe (war heute unterwegs und morgen ist Besuch da), werde ich mir das Interview in Ruhe gönnen

      lieben Gruß
      Uta

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