Jenseits scheint die Sonne

Eigentlich wollten wir über die Pyrenäen-Höhenstraße auf der französischen Seite zum Mittelmeer fahren. Eigentlich. Nach den sonnigen Tagen am Atlantik zogen Regenwolken auf und die hängen mit Vorliebe an den Bergen fest. Der Wetterbericht ließ keine Hoffnung auf Besserung für die nächsten drei, vier Tage.

Die Pyrenäen sind allerdings eine Wetterscheide, eine sehr wirkungsvolle. Also: Rauf zum Pass.

Und runter nach Spanien. Und siehe da, der blaue Himmel zwinkert uns zu.

Wir sind im Aragón, einer der am dünnsten besiedelten Regionen Spaniens. Viele Dörfer in den Bergen sind verlassen, in anderen leben hauptsächlich alte Menschen. Die jungen ziehen in die Städte, weil sie hier keine Arbeitsmöglichkeiten finden.

Für uns, die wir über kleine Straßen durch die Berge fahren, ist die karge Landschaft faszinierend. Wir genießen die Ruhe, die Weite und die Farben der Berge.

Und mit Blick auf diesen Berg haben wir schließlich auf dem Campingplatz gesessen und die Geier beobachtet, die im Aufwind kreisten. Mal waren es nur zwei, drei, dann stiegen wieder über zehn große Greifvögel in der Abendsonne auf. In den schwer zugänglichen Schluchten der Pyrenäen haben sie eine sichere Heimat gefunden.

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2 Gedanken zu “Jenseits scheint die Sonne

  1. Ich staune immer wieder, wie viel ihr mit eurem Wohnmobil unterwegs seid. Eine perfekte Art, unabhängig zu reisen und Halt zu machen, wo es euch gefällt.
    Danke fürs Mitnehmen und die herrlichen Bilder.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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