Reiseimpressionen Niedersachsen: Ein Meer mitten im Land

Nicht weit von Hannover hat die letzte Eiszeit ein flaches Becken geschaffen, das sich mit Wasser füllte und nun den größten See Nordwestdeutschlands bildet: das Steinhuder Meer.
Steinhude liegt am südlichen Ufer, ein altes Fischerdorf, das sich zum Fremdenverkehrsort entwickelt hat. Adrett mit seinen rot verklinkerten und Fachwerkhäusern. Saubere Straßen, alte Bäume und an vielen Ecken ein dezenter Rauchduft. Aale sind die Spezialität am Steinhuder Meer, geräuchert kann man sie überall kaufen und die Restaurants haben sie auch gebraten auf der Speisekarte. Einfach lecker.
Am Ufer lässt es sich gemütlich bummeln, wer gerne segelt, findet hier ein schönes Revier und auch sonst wird Wassersport groß geschrieben.
Außerhalb des alten Ortskerns liegt das Scheunenviertel. Früher wurde in den großen Gebäuden das Heu gelagert, das man aus Furcht vor Bränden nicht in der Nähe der Wohnhäuser haben wollte. Inzwischen renoviert beherbergt es nun eine Galerie, ein Café und verschiedene Geschäfte. Und am Sonntag, als wir dort waren, fand auf dem Platz vor den ehemaligen Scheunen ein Öko-Markt statt.
Ende September, bei strahlendem Spätsommerwetter hatte es jede Menge Menschen ans Meer und nach Steinhude getrieben, vorwiegend ältere, aber auch Familien mit kleinen Kindern waren am Wochenende unterwegs.
Ich gestehe, mir war das ein bisschen zu viel Trubel, aber den Sonnenuntergang am Abend hätte ich nicht missen mögen.

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3 Gedanken zu “Reiseimpressionen Niedersachsen: Ein Meer mitten im Land

  1. Durchaus ein Reiseziel, das sich lohnt.
    Warum in der Ferne schweifen… das bewahrheitet sich immer wieder.

    Hab ein schönes Wochenende,
    Anna-Lena

  2. So viel Trubel mag ich auch nicht, liebe Uta.
    Aber schön sieht es dort aus. Der Sonnenuntergang ist auch toll. Beide Fotos sind schön geworden, aber das erste davon finde ich irgendwie besonders schön, obwohl das zweite Sonnenuntergangsfoto ja mehr Ruhe ausstrahlt.

    Liebe Grüße,
    Martina

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