16. Dezember

 

Adelheid ist Schuld

 

Der Wetterbericht hat es vorhergesagt.
Im Fernsehen habe ich meteorologische Karten gesehen mit vielen, dichten Linien, die sich um ein Zentrum drängen. Je dichter die Isobaren, so heißen diese Linien gleichen Luftdrucks, desto heftiger der Wind.
Das Sturmtief „Joachim“ wandert auf uns zu und heute erreicht es uns. Der Tag wird ungemütlich, sehr ungemütlich. Sturmböen, Regen und gegen Abend sogar Schnee.
Wetter, um sich zu verkriechen, Tee zu trinken und auf Besserung zu warten.

Aber das wussten wir ja vorher. Schon ewig ist bekannt, dass dieser Tag, der 16. Dezember, scheußliches Wetter bringen wird. Bringen muss.
Und Adelheid ist Schuld.
Ich rede von Adelheid von Burgund, ehemals Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches (an der Seite ihres Gemahls Ottos des Großen) und Heilige.
Denn eine Bauernregel sagt:
„Die Adelheid liebt weiße Flocken, so bleibt die Erde selten trocken.“
Und eine andere weiß:
„Um die Zeit von Adelheid, da macht sich gern der Winter breit.“

Also: Regt euch nicht auf, macht es euch bequem und schaut euch das Treiben von einem trockenen, warmen Plätzchen an.

 

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