Frühling in den Startlöchern

Morgens höre ich die Amseln im Vorgarten laut singen, die Graureiher schweben wieder über den Tannen auf der anderen Talseite (dort gibt es eine Brutkolonie) und jeden Tag wird es ein paar Minuten früher hell und später dunkel.
Die Wiese ist noch blass von Eis und Schnee, aber wilde Krokusse leuchten schon zierlich violett. Höchste Zeit, den großen Apfelbaum zu schneiden. In den letzten Jahren hatte ich ihn arg vernachlässigt. Zwischen den Wolken schien heute die Sonne durch, also ab in den Garten.

Im vergangenen Sommer hingen die Zweige bis auf den Boden, schwer von dicken rot-grünen Äpfeln. Ihr erinnert euch: Wir haben im Herbst Apfelsaft gepresst (und jeden Menge Apfelmus gekocht und Apfelkuchen gebacken).

Mit Astschere, Säge und Leiter rücken wir dem Baum zu Leibe. Erst zaghaft, dann immer gründlicher wird geschnitten und gekappt. Die weit ausladenden Zweige schrumpfen, ganze Äste werden herausgesägt, damit die Krone Luft bekommt. Alles, was nach innen wächst, ist zu viel. Fast zwei Stunden später sieht der Baum so aus:

 

Und der Bioabfall türmt sich auf der Terrasse:

 

Damit beschäftigen wir uns demnächst. 😉

 

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