So kann’s gehen

Ein Mensch geht täglich ins Büro,
sitzt fleißig hinterm Schreibtisch, wo
sich Arbeit immer höher türmt,
man mit Terminen ihn bestürmt,
Projekte planen, Meetings satt,
bis er ’nen rechten Schädel hat.
Am Abend fällt Erholen schwer
und dringend muss Entspannung her.

Schon oft hat unser Mensch gehört,
dass man auf Sport als Ausgleich schwört,
beschließt zu Starten mit dem Laufen,
braucht Schuhe nur dafür zu kaufen.
Jetzt joggt er dreimal wöchentlich
im Park und denkt dabei für sich:
Der Kreislauf ist zwar gut trainiert,
doch bald wird Neues ausprobiert.

Um seine Muskeln aufzubauen,
will er ins Fitnessstudio schauen,
will kräftig an Maschinen schwitzen,
auf Ruderapparaten sitzen,
Gewichte stemmen, Bänke drücken
für straffen Bauch und starken Rücken.
Dazu noch Yoga für die Haltung
und Zumba für die Takt-Entfaltung.

Nicht lange und sein Wochenplan
gerät auf ähnlich schiefe Bahn
wie schon die Arbeit im Büro:
Denn Ausgleichssport macht gar nicht froh,
wenn er in Freizeitstress gar mündet.
Der Mensch hält inne und verkündet:
Ich hab’s kapiert! Wär‘ doch zum Lachen,
schafft‘ ich es nicht, mal nichts zu machen.

 

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4 Gedanken zu “So kann’s gehen

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