Entstrengend

am Wegrand strahlt der erste
Löwenzahn mich an
und Schafe lachen
während ich vorbei laufe
blöke ich einen Gruß
auf ihre Wiese

die Luft singt Vogellieder
trifft nicht immer den
passenden Ton zu der
Musik aus meinem Knopf im Ohr
bringt mich in Trab
beschleunigt meinen Puls
auf hundervierzig Schläge
lässt Atem
ein zwei Schritte
aus drei Schritte
und kein Seitenstechen zu

begegnen mir ein Pferd mit
Reiterin und Hund
und wenig Schritte weiter
olivgrünglänzend Äpfel auf der Straße
und weiter noch ganz lederplatt
was eine Kröte war auf Wanderschaft
so nah der Frühling und der Tod

ich laufe atme schwitze
angestrengt und doch
entspannt

 

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4 Gedanken zu “Entstrengend

    1. danke dir, Helmut

      Laufen passiert bei mir immer „anfallartig“ – also laufe ich, wenn ich Lust habe, dann ist mal wieder Pause, dann packt es mich erneut
      mal sehen, wie lange es diesmal anhält

      lieben Gruß
      Uta

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