Insel mitten im Land

Die Sorgue strömt geruhsam vorbei an alten Bäumen und Häusern, bis sie das Zentrum des kleinen Städtchens Isle-sur-la-Sorgue erreicht, sich teilt und den Ort durch mehrere Kanäle in ein kleines Venedig verwandelt.

Im Mittelalter lag Isle auf einer Insel im Sumpfgebiet (daher der Name), das nach und nach durch Kanäle trockengelegt wurde. Das Wasser setzte früher unzählige Wasserräder in Bewegung, so dass Öl-, Papier- und Getreidemühlen betrieben werden konnten, später auch Spinnereien. Heute erinnert wenig daran, dass Isle ein Zentrum der Wollverarbeitung war. Ein paar Wasserräder gibt es allerdings noch.
Inzwischen hat das Städtchen sich zum Antiquitätenmarkt gemausert. Unzählige Geschäfte, vor allem in den Lagerhäusern rund um den alten Bahnhof, preisen „Antiquités“ und „Brocantes“ (Trödel) an. Zweimal im Jahr finden große Messen statt, an denen Tausende die Gassen bevölkern. Zwei Tage später und wir wären mitten in den Trubel hineingeraten.

Hier sind ein paar Eindrücke dieses Ortes:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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