Blick in die Werkstatt

Kurze Notizen, Skizzen, Ideen und philosophische Gedanken, zusammengestellt in einem Lesebuch, das ganz einfach „Zettelkasten“ heißt.
Durch einzelne Zitate, die ich bei Wildgans fand, bin ich auf dieses Buch gestoßen, das jetzt eine kleine Weile auf meinem Nachttisch lag und die ruhige Zeit vor dem Einschlafen begleitet hat.

Diese Mischung gibt – so der Klappentext – „erstmals Einblicke in die Gedankenwelt des Schriftstellers“ und hat mir den Autor von „Momo“ und der „Unendlichen Geschichte“ von ganz verschiedenen, sich ergänzenden Seiten gezeigt.
Da ist der Erfinder von wundervollen Fantasiegeschichten, von Märchenwelten, die mit unserer Realität verzahnt sind. Da ist der Schriftsteller, der über seine Rolle in der Literaturwelt nachdenkt, der Philosoph, der über Kultur und Wissenschaft, über Fantasie und Fortschritt schreibt. Ein Mensch, der – wie mir scheint – eine große Offenheit hatte im Denken, der Ungewöhnliches akzeptiert, respektiert und sich damit auseinander gesetzt hat.
Ein Buch zum Lesen, zum Wiederlesen, zum Darin-Stöbern und Denkanstöße-Finden.

Michael Ende: Zettelkasten
München: Piper 2011, 10,95 €

 

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