Sonnige Zeiten

 
Ein Mensch auf seiner Gartenliege
ist ganz entspannt, bis eine Fliege
ihm lästig um die Nase brummt,
an seinen Ohren lautstark summt.
Woher nimmt dieses kleine Vieh
für seinen Flug die Energie?
Zapft es vielleicht die Sonne an,
was Grünzeug schon seit langem kann?

Die Pflanze nutzt mit viel Geschick
den photosynthetischen Trick
und macht aus Wasser, Luft und Liebe
per Sonnenlicht die schönsten Triebe,
weil Chlorophyll im grünen Blatt
spezielle Fähigkeiten hat.
Es wandelt Sonnenenergie
zu Treibstoff für die Blattchemie.

Auch Halbmetall Silicium
macht Licht zu Energie und drum,
so lernt man heute in der Schule,
gehör’n auf’s Dach Solarmodule.
Damit für Elektrizität
kein Fass Atommüll mehr entsteht,
nicht Braunkohle noch Öl verbrennt,
der Stromzähler nach rückwärts rennt.

Der Mensch seufzt laut: Ach könnte ich
genauso simpel doch auch mich
mit Ökoenergie versorgen.
Ich würde glatt vom frühen Morgen
bis in den Abend Sonne tanken.
Das bleiben leider Wunschgedanken.
Trotzdem grinst unser Mensch nun heiter,
lehnt sich zurück und sonnt sich weiter.

 

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2 Gedanken zu “Sonnige Zeiten

  1. „den photosynthetischen Trick“ in diesem Rhythmus habe ich voll ausgekostet!

    Und eine Tomatensoße mit Dost aus dem Garten gewürzt: reine Sonne!

    Liebe Grüße
    Helmut

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