Frühjahr 2013: Auf nach Ungarn (1)

Der Weg nach Osten

Zum ersten Mal machen wir uns mit dem Wohnmobil auf nach Ungarn. Weit ist es bis dort, bis in die Puszta so weit wie nach Südfrankreich. Vielleicht sind wir deshalb noch nicht in Ungarn gewesen, weil wir lieber nach Südfrankreich wollten. Aber irgendwann sind wir neugierig genug auf dieses Land und starten.

Ich möchte zuerst einen Überblick über unsere Route geben.
Wir haben am ersten Tag Deutschland durchquert und in Passau Station gemacht, am zweiten Tag ging’s dann durch Österreich bis an den Neusiedler See und die ungarische Grenze.
Dann sind wir eine Woche lang durch den westlichen Teil Ungarns gefahren in einem weiten Bogen südlich, östlich, an Budapest vorbei nach Norden und an der Donau entlang zurück zum Neusiedler See.
Dort haben wir liebe Freunde besucht, sind zwei Tage geblieben und in gemütlichen Etappen zurück nach Hause gefahren.

Unsere Ungarn-Route sah in etwa so aus:

An jedem Tag habe ich beim Essen oder beim Kaffeetrinken ein paar Notizen gemacht. Diese Impressionen will ich – ergänzt durch ein paar Fotos – in den nächsten Tagen nach und nach hier im Blog einstellen.

Drei allgemeine Dinge vorweg:

1.) Eigentlich waren wir zu früh im Jahr unterwegs. Die Saison in Ungarn scheint etwa am 1. Mai zu beginnen, vorher sind z.B. die meisten Campingplätze noch geschlossen. Durch den langen Winter – es gab Anfang April nochmal Schnee – hat sich alles noch mehr verzögert, so dass wir immer wieder fast allein auf dem Platz waren. Oder sogar Mühe hatten, einen offenen Campingplatz zu finden.

2.) Ungarn ist in der EU, es gab keine Kontrollen an den Grenzen (Schengen lässt grüßen), Landeswährung ist aber weiter der Forint. Etwa 340 Forint entsprechen einem Euro. Wir haben beim Umrechnen einfach durch drei geteilt und den Betrag als Cent angesehen, das geht relativ einfach und man bekommt schnell ein Gefühl für die Preise. Die immer noch sehr günstig sind, auch wenn altgediente Ungarnfahrer sagen, dass alles schon deutlich teurer geworden ist als früher.

3.) Ungarisch ist eine Sprache, die man weder versteht noch lesen kann (es sei denn, man hat es gelernt). Im romanischen Sprachraum kann ich zumindest Schriftliches meist entziffern, zumindest soweit, dass ich weiß, was man von mir will. In Ungarn ist das unmöglich. Die Sprache gehört zum finno-ugrischen Zweig der uralischen Sprachfamilie (sagt Wikipedia) und nicht zur indogermanischen, die uns sonst in Europa umgibt.
Mit Deutsch konnten wir uns meist gut verständigen; in Regionen, in denen weniger Touristen zu finden sind, wird es schwieriger, manchmal hilft Englisch, manchmal Hände und Füße.

Alles in allem aber war die Ungarn-Reise erholsam und entspannend.

 

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Ein Gedanke zu “Frühjahr 2013: Auf nach Ungarn (1)

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