Auf nach Ungarn (4)

Mittags in Sopron

Vor dem Restaurant weist eine Schiefertafel, beschriftet mit Kreide, das Tagesmenü aus. Auf Ungarisch. Die Vorspeise ist für mich nicht zu entziffern, aber Hauptgericht und Dessert kann ich – zumindest teilweise – erraten: Irgendwas mit Pörkölt, was unserem Gulasch entspricht, und eine gefüllte Palatschinke, also ein hauchdünner Pfannkuchen hinterher. Das klingt gut, also nix wie rein. Verblüffend der Preis: 1500 Forint entsprechen etwa 5 Euro.

 

 
Aus dem Restaurantfenster fällt der Blick auf den Fö Ter, den Hauptplatz der Altstadt.
Sopron ist eine der ältesten Städte Ungarns, fiel im 17. Jahrhundert einer Feuersbrunst zum Opfer und wurde im Stil des Barock wieder aufgebaut. Die Altstadt ist auch heute noch davon geprägt.
Viele der alten Häuser sind liebevoll restauriert, an anderen stehen die Gerüste und man hört im Inneren Hämmern und Bohren. Auf den Straßen ist es recht ruhig, wenige Autos fahren in der Altstadt. Wir konnten also ganz entspannt über das Kopfsteinpflaster bummeln.

Fangen wir am zentralen Platz mit der Pestsäule an.

 

 
Und weiter geht es durch die Gassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Das Wahrzeichen Soprons ist der Feuerturm, ein 61 Meter hoher Stadtturm, von dem in früheren Zeiten aus die Stadt überwacht wurde, damit weder Feuer noch Feinde ihr gefährlich werden konnten.
Der Grundstein wurde bereits in der Römerzeit gelegt, dann ist er im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert worden, so dass von unten nach oben verschiedene Baustile zu erkennen sind (romanischer Quader unten, darauf ein Stück Renaissance, ein barockes Oberteil mit Turmhaube).

 

 

 
Und so sind wir wieder am Ende unseres Rundgang auf dem Fö Ter angekommen.
Das Haus links ist das Restaurant, in dem wir mittags deftig gegessen haben. Die Vorspeise war übrigens eine herzhafte Suppe mit Bohnen, Kartoffeln und Speck.

 

 

 

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Ein Gedanke zu “Auf nach Ungarn (4)

  1. Schöne Bilder, liebe Uta.
    Das Foto von der Gasse, mit dem Turm hinten, der über die Stadt wacht, finde ich besonders gelungen. Der Turm sieht da so überdimensional aus. Finde ich klasse.

    Liebe Grüße,
    Martina

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