Auf nach Ungarn (12)

Nachmittags in Esztergom

Meine Erinnerung wandert 32 Jahre zurück, als wir Richtung Esztergom fahren. Damals war ich mit der Hälfte meiner Jahrgangsstufe auf Studienfahrt vor dem Abitur in Budapest. Und ein Tagesausflug mit dem Bus brachte uns auch hierher an die Donau, an die Grenze zur Slowakei.

 

 
Esztergom ist eine der ältesten Städte Ungarns, schon die Kelten siedelten hier an der Donau. Und Esztergom ist die erste Hauptstadt Ungarns. Stephan I. wurde hier 1001 zum ersten König gekrönt.

Wir parken am Burgberg und steigen die Treppe empor. Dann liegt vor uns die Basilika, eine der größten Kirchen Europas, ein mächtiger Bau, der die Stadt überragt und weithin zu sehen ist.

 

 

 

 

Die steinernen Bögen eines Kreuzgewölbes ragen in den blauen Himmel, darunter zwei Menschen in weißem Stein. Die Krönung Stephans I. als überlebensgroßes Denkmal.
Ich bin fasziniert von diesem Gesicht.

 

 

 

Beim Blick über die Donau fällt die neue Brücke auf, die seit 2001 Ungarn und die Slowakei verbindet. Reger Verkehr herrscht zwischen den Städten auf beiden Seiten.
Ich kenne noch eine ganz andere Aussicht: einzelne Betonpfeiler im Wasser. Die alte Brücke war im 2. Weltkrieg gesprengt worden.
Und nun gibt es dieses unkomplizierte Hin und Her, dieses Zusammenwachsen, diese Auflösung der Grenzen. Ich freue mich darüber, freue mich über Europa.

 

 
Wir bummeln durch die alten Gassen zum Wasser, an der Donau entlang und im weiten Bogen zurück zum Parkplatz.

 

 

 
Und noch im April begegnet mir der erste Maikäfer.

 

 

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