Wege bahnen

will ich im
Alltagsdickicht

nicht brachial
mit Beil, Machete, Kettensäge
nicht breite Schneisen schlagen
nicht alles niederwalzen

will sanft die Zweige
seitlich biegen
und Ranken vorsichtig
entwirren
auf schmalem Pfad

und unterwegs
fällt dann vielleicht der
Blick auf eine
blaue Blume

Advertisements

6 Gedanken zu “Wege bahnen

  1. Ja, so lässt sich die blaue Blume finden, liebe Uta, wenn man hie und da behutsam den Blick öffnet für das Kleine oder Besondere und nicht nur durch den Alltag rast. Dein Gedicht gefällt mir ausgesprochen gut!

  2. Oh, wie bewundere ich Dich für diese Vorsichtigkeit. Mein Zorn steht der oft im Wege!

    Liebe Grüße
    Helmut

    1. Nee, bitte nicht bewundern.
      Ich schaffe das auch nicht immer, presche oft ungeduldig vor. Aber es ist ein Gedanke, den ich verfolgen möchte.

      Lieben Gruß
      Uta

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s