Wo bleibt die Zeit?

Haben wir nicht gerade die Geschenke ausgepackt? Und mit Sekt auf ein frohes Neues angestoßen? War das nicht erst gestern?
Dem baldigen Ende des Januars stehe ich zwiespältig gegenüber.
Einerseits freue ich mich, dass der Winter deutlich kürzer und der Tag wieder länger wird. Der Frühling rückt näher. Aber dass das so schnell geht, erschreckt mich auch.

Als würde jemand an der Zeitkurbel drehen, würde die Trommel beschleunigen, die Tag und Nacht wechseln lässt, die durch die Woche rotiert und rotiert und zur Schleuder wird.
Mir wird bei diesem Drehen und Kreisen schwindelig. Kaum ist das Wochenende da, ist schon wieder Montag und die Woche fliegt erneut vorbei.

Ich denke an Einstein, an die Relativität der Zeit. Kurz gefasst: Je schneller eine Uhr bewegt wird, desto langsamer läuft sie. Das passt irgendwie gar nicht zur aktuellen Erfahrung. Muss daran liegen, dass unsere Geschwindigkeit weit entfernt ist von der des Lichts, und der Effekt sich in unserem Alltag nicht bemerkbar macht.

Es muss also einen anderen Grund geben, für das Phänomen, dass die Zeit so schnell vergeht.
Kann es sein, dass eine Stunden heute nur noch 54 Minuten hat? Zehn Prozent Rabatt im Winterschlussverkauf? Ausverkauf der Zeit.

 

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2 Gedanken zu “Wo bleibt die Zeit?

  1. die zeit als phänomen

    launisch beschrieben
    wissenschaftlich begründet
    verständlich erklärt
    humorvoll gewürzt

    ist mir aus dem herzen gesprochen

    herzliche grüsse zu dir
    liebe (lyrik)freundin!

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