Blick zurück nach vorn

Wann habe ich mit dem Bloggen begonnen? Und vor allem: warum?
Lang, lang ist’s her. Ich musste nachschauen:

Am 21. März 2007 habe ich meinen ersten Blogbeitrag geschrieben. „Nicht, dass ich Langeweile hätte“, hieß es damals. Ich war einfach neugierig auf dieses Medium, wollte mal wieder etwas ausprobieren.
Mir ging es ums Schreiben: Lyrik, Prosa, eigene Texte eben. Und um eine Regelmäßigkeit, die ich in meinen Alltag tragen wollte. Regelmäßiges Schreiben von Gedichten, Geschichten, Alltagsimpressionen etc.

Mit den Jahren haben sich die Blogbeiträge verändert. Das literarische Schreiben wurde weniger, dafür kamen Malerei, mit der Hand Gearbeitetes, Fotos von unterwegs, Buchtipps und mehr dazu. Die Mischung wurde bunter, weil es auf Travellers Pfaden bunt zugeht.

Zwischendurch gab es Zeiten, in denen ich nur sporadisch bloggte. Meist kurze Perioden, gefolgt von intensivem Schreiben. In diesem Jahr ist das irgendwie anders.
Nachdem der Dezember 2015 mit dem Adventskalender gut gefüllt war, begann im Januar 2016 eine Flaute: nur drei Beiträge im ganzen Monat. Im Februar acht – ich dachte, jetzt wird’s wieder regelmäßiger. Irrtum. Vier, drei und danach nur noch ein oder zwei kurze Notizen pro Monat. Der Blog dümpelt vor sich hin, nur der „12tel Blick“ hält ihn zur Zeit am Leben.

Ist das Leben für einen Blog? Nicht wirklich.
Fragt sich: Was will ich eigentlich? Will ich überhaupt noch bloggen?
Ich war in diesem Jahr ein bisschen „internetmüde“. Wobei das nicht bedeutet, dass ich das Netz nicht genutzt hätte, z.B. um mich zu verschiedenen Themen zu informieren. Aber Foren, Blogs, etc. habe ich kaum besucht. Ich habe mich mit anderen Dingen beschäftigt, vor allem in der realen Welt. Und der Tag hat nun mal für jeden 24 Stunden, nicht weniger aber auch nicht mehr.

Ich habe dabei etwas bemerkt:
Je länger meine Abstinenz vom Bloggen dauert, desto schwerer fällt mir die Rückkehr.
Soll ich es also ein für alle mal bleiben lassen?
In dem Moment, in dem ich mir diese Frage ernsthaft stelle, schreit es in mir: NEIN!!!
Klare Aussage, oder? Gut, damit ist das „Ob“ geklärt.
Nächste Frage: Wie geht es weiter?
Vorsichtig-optimistische Antwort: Vielleicht wieder täglich, auf jeden Fall bleibt „Auf Travellers Pfaden“ eine Mischung aus all den Dingen, die mich interessieren, mit denen ich mich beschäftige.

Und vielleicht interessiert das auch euch, die ihr – trotz der langen Durststrecke – diesen Blog immer noch lest. Und auch euch, die ihr mich gerade erst findet im weiten Netz.

Herzlichen Gruß
eure Uta
 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s