Gelesen – gelesen (2)

Heute schauen wir uns die obere Hälfte des Bücherstapels kurz an:
 

 
Gestern habe ich erzählt, dass mich im letzten Jahr das Thema „Wirtschaft“ beschäftigt hat. Schwerpunkt war dabei die Frage nach einer anderen Art des Wirtschaftens, einer Wirtschaft, die nicht auf ständiges Wachstum angewiesen ist.
Die Fragen, die sich dabei stellen, sind:
Brauche ich immer mehr Konsum? Muss ich ständig neue Dinge haben? Muss ich so viel haben?
Was reicht für ein gutes Leben?

Dabei bin ich auf weitere Namen gestoßen:
Harald Welzer: „Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand.“
Ein Buch, das mir in der Stadtbibliothek (mal wieder!) in die Finger gefallen ist, und das ich regelrecht gefressen habe.
Anschließend habe ich mir die Taschenbuchversion gekauft und es nochmal in Ruhe und mit einem Textmarker in der Hand gelesen. Dazu demnächst mehr.

Wenn es ums Denken geht, ist es ein kleiner Schritt zu unserem Denk-Apparat, zum Gehirn.
Und zur Neurobiologie.
Ihr seht, ich versuche nicht in einer sogenannten Filterblase zu landen, sondern sie immer wieder zu durchbrechen, indem ich mit ganz anderen Begriffen weitermache.
Wenn es um die Funktion unseres Gehirns geht, gibt es jemanden, der das sehr anschaulich erklären kann:
Gerald Hüther: „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“
Außerdem setzt er sich theoretisch und auch praktisch ein für anderes Lernen, für andere Schulen, für eine bessere Potenzialentfaltung aller.
Gerald Hüther: „Was wir sind und was wir sein könnten“
Gut lesbar, trotzdem nicht oberflächlich.
Und wer Professor Hüther mal in voller Aktion erleben möchte, sucht ihn bei YouTube.

Zum Thema „Denken“ gibt’s im Stapel noch ein ganz anderes Buch:
Will Gompertz: „Denken wie ein Künstler“
Spannend, sehr spannend. Gompertz hat aufgrund seiner über dreißigjährigen Arbeit mit kreativen Menschen (Schwerpunkt bildende Kunst) zusammengestellt, was Künstler gemeinsam haben, welche Verhaltensweisen ihnen eigen sind und zu ihrer Kreativität beitragen.
Und das sind zum Teil ganz andere Eigenschaften, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Aber auch dazu demnächst mehr.

Was mich bei meiner Lektüre und bei meinen Recherchen im Internet überaus fasziniert hat:
Ich habe mich mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten auf die Suche gemacht, bin bei ganz verschiedenen Menschen gelandet. Und doch finden sich Gemeinsamkeiten im Denken, in den Argumenten, bildet sich ein Netz zwischen Wirtschaft, Gesellschaft, Naturwissenschaft, Pädagogik. Für mich kristallisieren sich immer mehr Punkte heraus, die mir persönlich wichtig sind, wenn ich über Gesellschaft und Zukunft nachdenke.

Das ist der Grund, warum ich erstmal den Bücherstapel gezeigt und kommentiert habe und warum ich demnächst mehr dazu und zu meinen Gedanken schreiben möchte.
Es wird also hier im Blog einen Themenschwerpunkt geben, den ich „DenkMal“ nennen möchte.

 

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