unterwegs im Norden – HH (3)

Nachdem der erste Tag in Hamburg dem Stadtbummel gewidmet war, – bei Regen kann man so schön in Passagen (!) und Geschäfte flüchten – sind wir am zweiten Tag bei trockenem Wetter zu den Landungsbrücken gefahren. Einmal am Wasser entlang und ein bisschen durch Sankt Pauli.

Ursprünglich hatten wir vor, das Schanzenviertel zu besuchen. Ich hatte mich sehr gefreut auf ein lebendiges Viertel voller Kreativität, Kultur, was auch immer.
Dann kam der G20-Gipfel – das war am Wochenende vor unserem Besuch in Hamburg – und mit dem G20-Gipfel kam die Gewalt, die Zerstörung.
Ihr könnt euch denken, dass wir da nicht als „Katastrophen-Touristen“ durchs Viertel laufen wollten.
Aber selbst in Altona haben wir Straßenzüge mit zerschlagenen Scheiben gesehen, Scheiben von Kanzleien und von Handwerksbetrieben, provisorisch zugeklebt oder mit Holz vernagelt, bis eine Reparatur möglich ist.
Ich gestehe: Bei diesem Anblick war mir mulmig. Warum tun Menschen so etwas? Und wie weit werden sie beim nächsten Mal gehen?
Unsere „Zivilisation“ scheint doch nur eine ganz dünne Haut zu sein, zumindest bei einigen.

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