Sprache schafft Wirklichkeit

Gestern wurde das „Unwort des Jahres 2018“ gewählt: Anti-Abschiebe-Industrie.
Es suggeriere, dass mit dem Schutz abgelehnter Asylbewerber Geld verdient werde und dass dadurch Asylberechtigte „produziert“ würden. Als Unwort gilt es, weil es eine Verschiebung der Sprache und des politischen Diskureses nach rechts zeige und sich die „Sagbarkeitsregeln in unserer Demokratie in bedenklicher Weise verändern“ – so die Jury, die das Unwort jährlich aus den Einsendungen auswählt.

Sprache zeigt nicht nur, wie wir denken, fühlen, spiegelt also nicht nur unsere Wirklichkeit, Sprache schafft auch Wirklichkeit. Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, wie wir sprechen, welche Worte wir verwenden.

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Weiterlesen könnt ihr hier.
Ihr wisst ja: Ich blogge jetzt woanders.

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