Kreativität


 

„Bin ich dran?“ Die Frau neben der Muße schien gedöst zu haben und blinzelte verwirrt ins Licht. Sie fuhr sich mit beiden Händen durch ihre roten Locken und streckte den Rücken durch.
„Okay, ich bin die Kreativität, ihr könnt mich gerne duzen, das ist in meiner Branche üblich. Ich will’s kurz machen. Wenn schenken, dann bitte einfallsreich und originell. Ich bin eine große Freundin von DIY und Upcycling. Da steckt so viel Potenzial drin. Handmade ist das neue Yoga oder so. Ihr wisst schon, was ich meine. – Das war’s fürs Erste.“
Sie zwinkerte in die Runde und lehnte sich wieder zurück.

* * * * *

Und weil heute die Kreativität das Wort hat, ist das der richtige Tag, um euch meine Farbstreifen-Post-Kunst-Karten-Produktion zu zeigen.
Schon seit vielen Jahren gibt es die Post-Kunst – gerne auch Mail Art genannt -, initiiert von Michaela Müller und Tabea Heinicker. Drei Mal im Jahr – Frühling, Sommer, Advent – rufen sie auf zu Post-Kunst-Aktionen. Inzwischen gibt es dazu einen eigenen Blog, schaut mal vorbei: Post-Kunst-Werk.
In diesem Jahr waren Farbstreifen das Motto. Farbklänge finden, malen, drucken, kleben, die Technik war freigestellt. Zum vorgegebenen Termin – meiner war der 9. Dezember – sollten die Karten dann bei allen Teilnehmern einer Gruppe ankommen.
Hier jetzt also ein kleiner Einblick in meine Karten-Bastelküche.
 

 
Zuerst habe ich mal wieder mit Farben gespielt und gemischt. Als Grundfarben Magenta, Gelb und Coelinblau, für irgendwas muss man sich ja entscheiden. Mir ging es darum, ein Gefühl für die Farben zu bekommen und zu sehen, was mich zur Zeit anspricht.
Ich habe dann noch mehr gemischt, verschiedene Farbtöne jeweils aufgehellt und abgedunkelt.
 

 
Nächste Überlegung: In welcher Form sollen meine Streifen aufs Papier? Quer, längs, diagonal? Nein, ich will Schwung ins Gestreifte bringen.
Also: Linoldruckplatte her und ran ans Schnitzen.
 

 
Dann aus stabilem Acryl-Malkarton Postkarten im Din-lang-Format schneiden. Mit Fineliner Adressfeld anlegen.
 

 
Aus Ultramarinblau, einem Hauch Gelb und viel Weiß mische ich mir ein Eisblau. Damit wird nun eine erste Farbschicht auf alle Karten gedruckt.
 

 
Ausgebreitet gut trocknen lassen, am besten über Nacht.
 

 
Eine Karte einschannen und am PC spielen, um die Verteilung meiner gewählten Farben auszuprobieren. Ein Farbmuster ausdrucken.
 

 
Jetzt wird gepinselt. Jede Farbe auf die vorgesehen Streifen. Fließbandproduktion. Das dauert!
 

 
Irgendwann sind sie dann fertig, die Karten.
Nein, nicht ganz. Sie wollen noch adressiert und mit einem Text versehen werden. Dazu habe ich ein paar lyrische Zeilen überlegt, die meine Gefühle zu den Farbstreifen spiegeln sollen.
Briefmarken drauf und ab in den Briefkasten. Ich hoffe, alle sind gut angekommen.
 

 
Ich glaube, die Karten-Produktion schicke ich jetzt noch zum creadienstag.
 

Geschick


 
Und schon kam die nächste Besucherin zur Tür herein. Klein, zierlich, in einen handgestrickten Poncho gewickelt, trippelte sie durch den Raum und zu Nicola hinüber.
„Ist hier noch frei?“, fragte sie.
„Offensichtlich“, erwiderte Nicola Neugier und linderte ihre etwas harsche Erwiderung durch ein freundliches Lächeln.
„Entschuldigen Sie, ich mag nicht gerne so alleine sitzen. Ich heiße Gesa, Gesa Geschick. Handarbeitslehrerin. Ich dachte, wenn es um Weihnachtsgeschenke geht, muss ich dabei sein.“
Nicola stellte sich ebenfalls vor und bewunderte den Poncho.
„Eine schöne Arbeit, tolles Muster und die Wolle ist ganz weich.“
„Merino, handgesponnen.“ Gesa reckte sich stolz. „Ich kenne die Schafe persönlich.“
Nicola grinste. Diese Frau war ihr sympatisch. Etwas redselig vielleicht, aber nett. In den nächsten Minuten erfuhr sie alles über den Weg der Wolle vom Schaf zur Stricknadel.
„Und mit Wollresten kann man noch allerlei Kleinigkeiten basteln. Ich habe da gerade etwas für den Advent gemacht, schauen Sie mal.“
Sie zog ein Tablet aus der Tasche, wischte darüber und zeigte Nicola einen Blogbeitrag aus dem Internet.

* * *

Wollverwickeltes Teelicht-Glas


 
Für die Tischdeko im Naturlook brauchte ich noch Umhüllungen für meine Teelicht-Gläser (ihr kennt sicher die kleinen, einfachen vom Möbel-Schweden).
Und weil bei mir immer irgendwelche uralten Wollreste herumliegen, habe ich damit ein bisschen gespielt.
Hier sind die Zutaten:
 

 
Teelichtgläser, mit Klarsichtfolie überzogen und auf andere Gläser gestülpt
eine Schüssel zum Mischen
Kleister oder Acrylbinder, weiße Farbe
Wollreste
 

 
Du mischt Farbe und Kleister oder Binder.
Von der Wolle schneidest du lange Fäden ab, die du in der Farb-Kleister-Mischung badest. Richtig kräftig einmassieren, damit das Garn gut durchtränkt ist.
Die Fäden windest du dann um die Gläser, die von der Folie geschützt werden. Wickele, wie du magst, regelmäßig oder ganz wild.
 

 
Dann gut trocknen lassen, am besten bis zum nächsten Tag.
Weil ich ein bisschen zu wenig Farbe genommen habe, habe ich nochmal ein bisschen nachgetupft mit Weiß.
Nun kannst du die Folie von den Gläsern abheben und aus dem Wollgewickelten herausziehen. Fertig sind die Körbchen.
 

 
Bei mir stehen die Teelichtgläser nun auf einem Stück Jutesack zusammen mit Treibholz und umhäkelten Steinen. Ein bisschen Glanz kommt von einer goldenen Perlenkette und ein paar Gold-Draht-Kugeln.

Und nun ab damit zum creadienstag.
 

Advent, Advent …

In diesem Jahr bin ich endlich mal früh dran und konnte ganz ohne Hektik einen Adventskalender für Schatz und mich basteln. Letztes Jahr gab es keinen – und das hat mir gefehlt.

Es gibt so viele Inspirationen, da fällt die Auswahl eigentlich schwer. Aber ich hatte schon länger Toilettenpapier-Innenrollen gesammelt, weil ich die Faltschachteln daraus so pfiffig finde.
 

 
Sie sollten also die Grundlage für meinen Adventskalender bilden.
Ihr kennt mich, ich fange gerne etwas an und entwickle es beim Tun nach und nach.

Erste Überlegung also: Die Rollen sollen weiß werden.
Die Farbe habe ich mithilfe meiner Gelatineplatte von der letzten Druckaktion auf die Rollen gerollt.
 

 
Für weiteres Bedrucken war die Platte aber nicht mehr geeignet (sie löst sich mit der Zeit auf).
Nächste Frage: Wie bringe ich Farbe auf die Rollen und welche?
Antwort: Mit kleinen Spritzflaschen lasse ich grüne und rote Farbe vom Rand herunterlaufen.
 

 
Rot und Grün sind einfach klassisch adventlich. Der Tropf-Effekt ist nicht genau zu steuern, was mir gefällt. Also etwas Farbe, aber nicht zu viel – so weit, so gut.
Was gehört noch in die Adventszeit? Musik!
 

 
Alte Notenblätter habe ich zu Banderolen geschnitten.
Ach ja, ich brauche auch noch Zahlen.
 

 
Auf Etikettenpapier habe ich Zahlen mit Rahmen gedruckt und mit einer Deko-Schere ausgeschnitten.
Habt ihr schon mal probiert, nach dem Schneiden die Folie von ihrer Rückseite zu befreien? Bei der Fummelei wird der Rand der Etiketten gerne verknickt.
Lösung: Das Papier auf der Rückseite mit dem Cutter in der Mitte einritzen, dann kann man es zu beiden Seiten abziehen.
 

 
Banderole um die Rollen und Zahlen-Aufkleber mitten drauf.
Als nächstes alle Rollen zu Faltschachteln machen, indem man die Pappe an den Seite bogenförmig nach innen biegt.
 

 
Am oberen Ende habe ich mit einer Lochzange noch ein Loch in die vordere Lasche gemacht, um Fäden zum Aufhängen durchziehen zu können.
Gefüllt habe ich die Schachteln mit belgischen Pralinen (vom Discounter), und zwar an den geraden Tagen für Schatz, an den ungeraden für mich.
 

 
Aufgehängt habe ich die Päckchen an einen Haselnusszweig, den ich weiß angestrichen habe.
Jetzt hängt der Kalender mehr als eine Woche vor dem Start in den Dezember schon in unserer Küche an der Wand.
Und beim creadienstag hänge ich ihn auch noch auf.
 

 

Gläsernes für eine Freundin

Vor einer Weile hatte ich euch meinen Teelichthalter mit beschränktem Durchblick gezeigt.

Eine gute Freundin von mir hat gerade ihr neues Buch, einen Krimi, veröffentlicht. Ich durfte vor der Veröffentlichung schon als Testleserin fungieren und bin begeistert.
Der Krimi spielt am Neusiedler See im Osten Österreichs und die Hauptfigur, Luise Pimpernell ermittelt in einem Mordfall.

Für die Buchpräsentation am nächsten Sonntag habe ich meiner Freundin dann drei Teelichthalter mit ihrer Comic-Version der Ermittlerin, der gezeichneten Lu Pimpi, und dem Leuchtturm vom Buchcover geschickt.
Das Foto habe ich abends noch schnell gemacht, bevor ich alles gut eingepackt habe.

Und wenn euch das Buch selber interessiert, hier der Link zum Verlag:
Tod eines Surfers

Und natürlich schicke ich Lu Pimpi jetzt gleich mal zum creadienstag.
 

Beschränkter Durchblick

Noch ist Sommer, doch die Tage werden schon deutlich kürzer. Da liegt ein Gedanke an Teelichte nahe, oder?
Letztens habe ich von einer Freundin ein Lichtobjekt geschenkt bekommen. Ein hölzerner Teelicht-Halter mit einer stehenden Glasscheibe, mattiert bis auf einen Schriftzug.
Und prompt kam mein Schatz auf die Idee: Kann man so etwas nicht auch selber machen? Kann man.

Mein Anteil am Projekt: Gestaltung der Glasscheibe.
Schatzens Anteil: Der Ständer und das Mattieren der Scheibe.

Man nehme ein Blatt Papier, einen Filzstift, Maskierflüssigkeit (z.B. Rubbelkrepp aus der Aquarellmalerei), Pinsel und eine Glasscheibe.
Ich habe einen alten rahmenlosen Bildhalter im Format 13 x 18 cm dafür zerlegt.

Nachdem ich die Größe der Scheibe aufs Papier übertragen habe, habe ich eine einfache Zeichnung angelegt. Alles, was schwarz ist, soll später auf der Glasscheibe klar bleiben.
Die Glasplatte habe ich auf die Zeichnung gelegt und mit Tesafilm etwas fixiert.

Mit Pinsel und Maskierflüssigkeit lässt sich die Zeichnung auf das Glas übertragen. Wichtig: Die Maskierflüssigkeit muss recht dick aufgetragen werden, sie soll nämlich das blanke Glas schützen. Dann gründlich trocknen lassen.

Schatz hat eine gut ausgestattete Werkstatt. Und dort gibt es die Möglichkeit, Gegenstände zu sandstrahlen. Hinein mit der Glasplatte in die Kiste.

Per Druckluftpistole wird feiner Sand auf die Oberfläche geblasen, so dass sie aufgeraut und matt wird.

Nachdem ich den Staub abgewaschen und das Rubbelkrepp abgezogen habe, sieht die Platte so aus.

Aus einem alten Reststück Buchenholz hat Schatz mit Säge und Forstnerbohrer den Halter für die Glasplatte gemacht.

Abgeschliffen und mit Wachslasur überzogen, musste das Teil nur kurz trocknen, dann konnte die Glasplatte an ihren Platz.

Und am Abend, als es dunkel war, habe ich das Teelicht dann angezündet.

Wir haben schon beschlossen, dass wir noch andere Glas-Licht-Objekte bauen werden in der nächsten Zeit.
Jetzt aber erstmal ab zum creadienstag mit dem Leuchtturm-Licht.

Ostern grüßt

Noch zweieinhalb Wochen, dann steht Ostern vor der Tür.
Sollte man nicht glauben bei dem Wetter, das gerade herrscht: Schneeschauer, Regen, Kälte, nur ab und zu ein paar Sonnenstrahlen.
Aber der Frühling wird sich durchkämpfen, davon bin ich fest überzeugt.

Zuhause will ich ihn ein bisschen locken mit Maschen in Hellgrau und Weiß.
 

 
Ein paar Einzelteile mit dem Nadelspiel gestrickt, ein bisschen Füllwatte, ein paar alte, trockene Bohnen als Gewichte, zwei kleine Knöpfe und etwas schwarzes Garn und schon saß er im Bad auf dem kleinen Regal und baumelte mit den Beinen.
 

 
Der Hase fühlt sich dort sichtbar wohl und grinst jeden an, der herein kommt.
 

 
Der selbst entworfene Hoppelmann hüpft jetzt schnell rüber zum creadienstag.

 

Mützen – mal nicht gestrickt

Der Januar geht seinem Ende entgegen und ich bin eindeutig noch im Blog-Sparmodus. Nur ein Beitrag in diesem Jahr und schon war wieder Funkstille.
Mal sehen, ob sich das jetzt langsam ändert. Aber ich verspreche nichts!
 

 
Vor zwei Wochen habe ich dank creadienstag bei filigarn niedliche Deko-Mützchen gesehen.
Weder gehäkelt noch gestrickt, sondern einfach geknotet.
Ihr kennt mich, ich muss sowas ausprobieren. Hat ein paar Tage gedauert, aber am Wochenende hatte ich Zeit und Lust dazu.

Und so funktionierts:
Ihr braucht eine Papprolle (z.B. von Küchenkrepp), Garnreste und eine Schere.
 

 
Von der Papprolle schneidet ihr Ringe ab, ca. 2 – 3 cm breit.
Aus dem Garn schneidet ihr Fäden von 25 – 30 cm Länge. Je nach Dicke des Garns braucht ihr zwischen 20 und 40 Fäden.
 

 
Nehmt die Fäden doppelt, so dass eine Schlaufe entsteht, legt sie um den Pappring und zieht die Fadenenden durch die Schlaufe. Anziehen, so dass der Faden die Pappe umschließt.
Einen Faden neben den anderen, schön dicht. Das gibt die Krempe der Mütze.
 

 
Nehmt nun einen weiteren langen Faden und bindet damit das Fadenbündel fest zusammen. Mit diesem Faden könnt ihr das Mützchen aufhängen oder an ein Geschenk knoten. Die überstehenden Fäden könnt ihr jetzt noch kürzen und in Form schneiden, damit ein schöner Bommel entsteht.

Meine Mützchen habe ich an die Gardinenstange im Bad gehängt. Jedenfalls erstmal.
 

 
Und jetzt schicke ich die kleinen Dinger zum creadienstag.
 

22. Dezember

Weihnachtskarten
 
Ein paar Weihnachtskarten – nur ganz wenige – verschicke ich jedes Jahr.
Und die müssen natürlich selbst gemacht sein.
Pinterest ist da eine unerschöpfliche Inspirationsquelle (z.B. dieser Pin).
 
Weihnachtskarten
 
Dunkelroter Karton, geschnitten und gefaltet.
Auf einem Blatt Papier habe ich mir die Form aufgezeichnet, die Punkte für die Löcher markiert.
Mit einer Nadel die Löcher vorgestochen, dann den Faden durchgezogen und hin und wieder eine kleine Perle aufgefädelt.
Mit kupferfarbenem Lackstift den Stamm angedeutet.
Ein Einleger aus weißem Papier und schon ist die Karte fertig.
 
Weihnachtskarten
 

Ich hoffe, meine Weihnachtspost kommt gut an. Nicht dass die Perlen für Irritationen in der Sortiermaschine der Post sorgen. 😉

Und jetzt ganz schnell damit zum creadienstag.
 

21. Dezember

Häkel-Tannen
 

Auch wenn die Adventszeit dieses Jahr besonders schnell rennt (ist zumindest mein Eindruck): Ein paar kleine Basteleien müssen sein.
Auf Pinterest habe ich diesen Pin gesehen, der Inspiration für meinen kleinen Häkeltannen wurde.

Von der Spitze nach unten gehäkelt und anschließend über Weinkorken gestülpt.
Anleitung kann ich euch keine geben, weil ich „nach Gefühl“ gearbeitet habe.

 

15. Dezember

Kerzen gießen – Tradition im Dezember

 
Kerzen gießen
 
Die dunkle Jahreszeit ist bei uns eine Zeit des Kerzenlichtes.
Kerzen brennen jeden Abend auf dem Tisch, da sammelt sich einiges an Resten.
Und vor vielen, vielen Jahren (eigentlich schon Jahrzehnten), als ich noch bei meinen Eltern lebte, habe ich zum ersten Mal zusammen mit meinem Vater Kerzen gegossen.
Das Equipment haben wir aus Vorhandenem zusammengestellt.
 
Kerzen gießen
 
Eine alte Kochplatte und ein Becherglas dienen zum Schmelzen der Wachsreste.
Als Gefäß für die zukünftige Kerze dient ein Metallrohr, das unten mit einem passenden Gummistopfen verschlossen wird.
Der Stopfen hat ein kleines Loch, durch das ich den Docht (gekauftes Dochtgarn) ziehen kann. Am oberen Ende wird der Docht mit einem gebogenen Draht und einer Krokodilklemme fixiert.
 
Kerzen gießen
 
Ist das Wachs geschmolzen, gieße ich es vorsichtig in das Rohr und lasse es abkühlen. Weil es am Rand schneller abkühlt als in der Mitte, bildet sich ein sogenannter „Lunker“, ein Hohlraum. Den fülle ich mit flüssigem Wachs auf, manchmal muss ich das nochmal wiederholen.
 
Kerzen gießen
 
Und wie kommt die Kerze aus dem Rohr? Ich erhitze es vorsichtig mit einem Heißluft-Fön. Im Rohr schmilzt die Wachsoberfläche leicht an und die Kerze flutscht heraus.
Und schon geht es mit der nächsten Kerze weiter.
 
Kerzen gießen
 
Angefangen habe ich mit gelblichen Kerzenresten, dann kam Grün dran.
Als nächstes gibt es Rottöne und mit Violett werde ich die diesjährige Gießaktion abschließen.
Dochtreste bleiben unten im Becherglas übrig, werden zum Schluss im Müll entsorgt. Reste von selbst gegossenen Kerzen nutze ich nicht mehr weiter, da sich in ihnen sonst eventuelle Schadstoffe konzentrieren würden.
 
Kerzen gießen
 
Meine Kerzen schicke ich jetzt zum creadienstag.