Zum 1. Advent …

… habe ich die erste Deko aufgestellt.
Im Wohnzimmer hat der Adventskalender seinen Platz im Regal gefunden.

 
Adventskalender aus Dosen
 

Ich habe ihn pur gelassen, dafür hat er ein bisschen Grün rundum und zwei Tannen und einen kleinen Schneemann als Gesellschaft bekommen.

Ich wünsche euch einen besinnlichen 1. Advent.
 

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Schwebende Oktaeder

Ich will mich über den November nicht beschweren, er hat uns viele zauberhafte Tage beschert.
Und ein bisschen Nieselgrau mag ich ganz gerne, denn dann macht es um so mehr Spaß, bei Lampenschein und Tee ein bisschen mit Papier herumzuspielen.

Dieses Mal mussten einige Seiten aus einem uralten Autoatlas dran glauben.

 
Oktaeder aus Papierrollen
 

Ich habe die Seiten quer in Streifen geschnitten – diese sind 5 cm breit und ca. 16 cm lang – und um eine Stricknadel (4 mm) gerollt, dann mit Klebestift fixiert.
Für einen Oktaeder braucht man zwölf Rollen und Garn zum Zusammenbinden. Ich habe dünnes Baumwoll-Cablé genommen, weil es weich aber strapazierfähig ist.

 
Oktaeder aus Papierrollen
 

Die Fadenlänge wird von der Länge der Rollen bestimmt: Rollenlänge mal drei plus Zugabe für Knoten und Schlaufe, dann nochmal verdoppeln.
Bei mir sah das so aus: 3 x 5 cm + 10 cm = 25 cm, verdoppelt 50 cm.
Zwei Fäden abschneiden, zusammenfassen, in der Mitte zusammelegen und eine Schlaufe knoten.
Dann auf jeden Faden eine Rolle fädeln.

 
Oktaeder aus Papierrollen
 

Nun auf zwei Fäden jeweils eine zweite Rolle fädeln und mit den anderen Fäden zu Dreiecken verknoten (Kreuzknoten).
Auf die längeren Fäden (die, die vorher nur eine Rolle hatten) ebenfalls eine zweite Rolle fädeln und den Faden um die freien Ecken schlingen (da ist ja nichts zum Knoten).

 
Oktaeder aus Papierrollen
 

Auf jeden Faden noch eine Rolle fädeln und alles unten zusammenknoten. Nicht zu fest ziehen, damit die Rollen in Form geschoben werden können.
Schon ist ein Oktaeder fertig. (Klingt in der Erklärung komplizierter, als es ist, wenn man’s macht.)

 
Oktaeder aus Papierrollen
 

Natürlich kann man verschieden große Oktaeder basteln, je nachdem, wie breit man die Rollen macht. Und dann kann man alle zusammen aufhängen.

 
Oktaeder aus Papierrollen
 

Und jetzt ab damit zum creadienstag und zum Upcycling-Dienstag im November.

 

Papierschale – neue Technik

Im Frühjahr habe ich meine erste Papierschale aus Altpapier hergestellt. Hier die Schale und das making off.

Die Technik mit den gefalteten Streifen hat für mich zwei Nachteile.
Erstens: Das Falten ist mühsam und zeitintensiv.
Zweitens: Durch das Ineinanderstecken der Streifen entstehen dicke Stellen, die man bei der fertigen Schale sieht.

Jetzt habe ich eine andere Technik ausprobiert, die beide Probleme löst.
 
Papierschale
 
Die einzelnen Blätter werden über einen geraden Stab (Durchmesser ca. 1 cm) diagonal gerollt, das Ende mit dem Klebestift fixiert.
 
Papierschale
 
Papierschale
 
Dann drückt man die Rollen platt, am besten mit einem Falzbein, so dass man Streifen mit spitzen Enden bekommt.
Ein Ende mit Kleber bestreichen, in den nächsten Streifen stecken, andrücken, trocknen lassen.
 
Papierschale
 
Papierschale
 
Die entstandene Papierschlange (für die bessere Handhabung habe ich Teilstücke aus je fünf Streifen gemacht) wird nun eng und gleichmäßig zu einer Schnecke gerollt. Bloß nicht zwischendurch loslassen, sonst lockert sie sich und man kann von vorne anfangen.
 
Papierschale
 
Ist die gerollte Platte groß genug, wird das Ende ebenfalls mit Kleber bestrichen, angedrückt und alles mit einem Gummi fixiert zum Trocknen.
 
Papierschale
 
Und dann kann man vorsichtig die Schale in Form drücken. Ich habe das über einem Dessertschälchen gemacht, das die richtige Größe hatte. So kann ich noch eine zweite, passende Schale herstellen.
 
Papierschale
 
Die Schale wird heute noch mit Bootslack lackiert, das stabilisiert sie und schützt die Oberfläche.
Ist ja nur aus altem Papier.

Und jetzt ab damit zum creadienstag.
 

Für die Sommerblümchen zwischendurch

Ich mag kleine Vasen, gefüllt mit dem, was der Garten gerade zu bieten hat.
Und weil ich weiterhin auf dem Häkel- und Strick- und Upcycling-Trip bin, gibt’s jetzt die erste einer Serie von bestrickenden Vasen.

 
Strickvase
 

Eine Piccolo-Flasche von Etikett und Metallkappe befreit, mit Baumwoll-Restgarn bestrickt und mit Federnelken und Frauenmantel gefüllt.

 
Strickvase
 

Exemplar 1 hat ein gleichmäßiges Zopfmuster erhalten. Mal sehen, was ich für die nächste Vase stricke.

Und weil ich hier Fläschchen und Garn recycled habe nach eigener Idee, geht’s – wenn auch verspätet – ab damit zum creadienstag und zum Upcycling-Dienstag.

 

Gehäkelt, nicht gestrickt

Häkelkette
 

Kugeliger Schmuck fasziniert mich zur Zeit. Dieses Mal ist die Kette gehäkelt mit merzerisierter Baumwolle in Natur und zwei Blautönen.

 
Häkelkette
 

Damit die Kugeln im Nacken nicht stören, ist dieser Teil mit der Strickliesel gearbeitet.

 
Häkelkette
 

Edelstahlscheiben bilden einen metallischen Kontrast zum Garn.
Und natürlich stecken auch hier wieder Deoroller-Kugeln drin.
Also ab damit zum creadienstag und zum Upcycling-Dienstag.

 

Herzlich zum Muttertag

Muttertag ist bei uns eigentlich immer wieder im Laufe des Jahres, dafür braucht es keinen speziellen Tag.
Trotzdem hat meine Mutter eine kleine Spielerei bekommen, über die sie sich gefreut hat (einfach, weil’s eine ganze Menge Arbeit ist).

 
gefaltetes Buch: Herz
 

Einfache Buchfaltungen hatte ich früher schon ausprobiert, aber eine bestimmte Form erscheinen zu lassen, dazu musste ich erst mal ein bisschen fummeln. Denn die Konturen der Form sollen ja nicht allzu zackelig sein, sondern recht klar.

 
gefaltetes Buch: Herz
 

 
gefaltetes Buch: Herz
 

Ohne Workshop (ja, sowas gibt’s auch) habe ich für mich eine Methode gefunden, die ich demnächst auf Buchstaben bzw. Worte anwenden werde. Das wird allerdings noch etwas auf sich warten lassen. Denn jetzt sind andere Dinge an der Reihe.

Und weil das Herz sowohl selbstgemacht als auch Upcycling ist (alter Lexikon-Band aus den 70ern), schicke ich es nun zu Ankes creadienstag und Ninas Upcycling-Dienstag.

 

Strickkette die erste

Ich mag es groß und bunt und leicht – warum also nicht mal Schmuck aus Wolle, ergänzt durch andere Materialien.

 
Strickkette
 

Die Strickliesel aus Grundschultagen (das ist sowas von lange her!) fand sich im großen Handarbeitskorb, lieferte die „Kette“. Dann ging’s weiter mit dem Nadelspiel um die Kugeln zu bestricken: Zunehmen, Kugel rein, abnehmen, nächste Kugel. Etwas fummelig, weil die Metallnadeln immer wieder aus den Maschen rutschen wollten (ich weiß, es gibt heute Bambusnadeln, die werde ich mir wohl noch zulegen). Aber irgendwann war’s geschafft und auch Anfang und Ende haben sich verbunden.

 
Strickkette
 

Rundum Strick, kein Verschluss (weil die Kette lang genug ist, um sie über den Kopf zu streifen), nix.
Da fehlte noch der kleine Pfiff – und kam in Form von Schmuckdraht, den ich seitlich der Kugeln um die Strickwurst gedreht habe. Fertig!

 
Strickkette
 

Was für Kugeln da drin sind? Nein, keine Holzkugeln (die wären mir schon wieder zu schwer).
Und hier kommt ein bisschen Upcycling zum Tragen: Kugeln aus Deorollern.
Die sammele ich schon lange, habe sie in verschiedenen Größen. Und deshalb geht’s demnächst mit dem Strickschmuck auch weiter. Oder mit ein bisschen Häkelschmuck. Wir werden sehen …

Und jetzt up damit – äh, ab damit zum creadienstag und zum Upcycling-Dienstag bei Nina.

 

Frohe Ostern

Osterdeko
 

Meine Osterdeko ist in diesem Jahr natürlich ein kleines Upcycling-Projekt.
Aus den Seiten eines alten Schülerdudens (die Rechtschreibung ist seitdem mindestens zweimal reformiert worden) wurden diese Papierblüten, außen farbig gestrichen und außen und innen lackiert.
Und was ist drin?

 
Osterdeko
 
Ein kleines Nest mit Küken (was man so in den Deko-Vorräten findet).

 
Osterdeko
 
Ich wünsche euch frohe Ostern und entspannte Feiertage. Genießt den Frühling und lasst es euch gut gehen!

Eure Uta

 

Papierschale – wie es funktioniert

Weil einige gefragt haben, wie das funktioniert mit der Schale aus Papierstreifen, kommt hier eine kurze Anleitung.
Ich hatte ein paar Fotos gemacht bei der Arbeit; ich hoffe, die Erläuterungen reichen.

Zuerst werden aus den Katalogseiten die Papierstreifen gefaltet:

 
Papierschale / making of
 

Dazu faltet man einmal längs in der Mitte, klappt wieder auf und faltet beide Seiten dreimal zur Mitte hin. Die Streifen werden mit etwas Leim geklebt, damit sie nicht aufgehen; dabei lässt man an den Seiten etwas offen, da können die Streifen dann aneinander gesteckt und verleimt werden.

 
Papierschale / making of
 

Wenn der Leim getrocknet ist, fängt man an, die „Streifenschlange“ aufzurollen. Den Anfang streicht man mit Kleber ein, damit der Boden der Schale schon mal fest wird.

 
Papierschale / making of
 

Wenn alles aufgerollt ist, wird das Ende festgeklebt.
Danach kann man die Schale formen (ich habe eine umgedrehte Glasschale als Formkern benutzt). Damit sie nicht zusammenrutscht, habe ich sie mit Tapetenkleister bestrichen und den gut trocknen lassen.
Zum Schluss wurde sie mit Bootslack (der ist ziemlich dick und stabil) von beiden Seiten lackiert.

 

Upcycling geht weiter – Papierschale

Upcycling von altem Papier steht bei mir ja gerade immer wieder auf dem Plan.
Und weil der neue boesner-Katalog gekommen ist (Leinwand, Papier, Farben und viel, viel mehr auf über 1500 Seiten), kann der alte weg. Der ist so schön bunt, dass ich ihn nicht einfach in die Altpapiertonne werfen will.

Aus nicht zu dickem, buntem Papier kann man stabile Papierstreifen in beliebiger Länge machen und daraus allerlei zusammenfügen: Falten, kleben, aufrollen, fixieren, formen und anschließend lackieren.
Ich hatte schon öfter diese hübschen, gedrehten Schalen gesehen – jetzt habe ich selber eine. Durchmesser etwa 24 cm.
Und ich weiß: Die bekommt noch Gesellschaft!
Natürlich geht sie jetzt erstmal zum creadienstag und zu Ninas Upcycling-Dienstag.

 
Upcycling: Papieschale

 
Upcycling: Papieschale

 
Upcycling: Papieschale

 
Upcycling: Papieschale