Skip to content

Faul !

21/02/2015

Eigentlich wollte ich heute etwas schreiben zum 21. Februar.

Im Internet hatte ich nämlich gelesen,
– dass heute der Internationale Tag der Muttersprache ist (irreführend, weil es um Lernen mehrerer Sprachen gehen soll).
– dass in Friesland Biikebrennen veranstaltet wird (Biike von Bake, Feuerzeichen; friesisches Winteraustreiben sozusagen).

Aber ich bin faul. Schreibfaul.
Wenn es euch interessiert, dann müsst ihr selber nachlesen, z.B. bei Wikipedia. ;-)

 

Strandimpressionen

20/02/2015

Über die Karnevalstage waren wir mit Freunden am Meer in Südholland.
Ein paar Fundstücke vom Strand gibt es heute.

 
Strandimpressionen
 
Strandimpressionen
 
Strandimpressionen
 
Strandimpressionen
 
Strandimpressionen
 

Demnächst gibt’s noch mehr Fotos von unterwegs.

 

Spaziergänge (3) – Am Meer

19/02/2015

Treppauf vom Parkplatz zur Dünenkrone, eine Hand am windkalten Geländer. Auf den Stufen ein Sandschleier, am Rand dichter als in der Mitte, wo Schuhe ihn zertreten. Die Schritte unzähliger Menschen haben die Farbe vom Beton geschürft, lassen ihn nackt und grau zurück.
Innehalten dort oben. Den Salzgeruch aus der Luft saugen, die vom Meer weht, vom Horizont unter den stahlfarbenen Wolken. Innehalten mit weitem Blick.
Kreischende Möwen über gleißendem Wasser. Die Sonne steht tief, streift die Buhnen, wirft lange Schatten auf den Sand. Menschen ziehen vorbei, klein, dunkel im Gegenlicht, paarweise oder einzeln mit Hund.

Langsam steige ich Stufe für Stufe hinunter. Auf dieser Seite sind sie aus Holz, mit Querrillen gegen das Rutschen. Vermute ich. Sie beben leise bei jedem Tritt, schwingen zwischen den Halterungen, an denen Edelstahlschrauben glänzen. Was sonst hält bei Salz und Feuchtigkeit stand?
Die letzte Stufe, mein Fuß versinkt im Sand. Blassgelb, feinkörnig, trocken. Gespenkelt mit Muschelstücken in Grau- und Brauntönen. Einzelne störrische Halme bohren sich in die Luft, der Strandhafer breitet sich aus. Soll er. Um die Dünen zu zügeln. Die würden sonst übers Land wandern, getrieben vom Westwind. Und der Schutz ginge verloren.
Schutz ist vonnöten. Das Land liegt auf Meereshöhe, wenn nicht gar tiefer. Dünen, Deiche, Kanäle versuchen, die Natur im Zaum zu halten. Meist gelingt das.

In schräger Linie stapfe ich zum Wassersaum. Das Meer leckt mit Schaumzungen am Sand, schiebt Muscheln und kleine Steine hin und her, spült ausgebleichte Seilstücke und Treibholz an. Auf dem feuchten Boden marschiere ich zügig Richtung Norden.
Das Gehen tut mir gut, ich finde meinen Rhythmus, gehe und atme und gehe.
Unterbrochen wird dieser Rhythmus von den Buhnen, die meinen Weg kreuzen, diesen nassen Stämme, besiedelt von Algen und Seepocken. Als tauchten sie aus dem Meer auf und zögen in Doppelreihen an Land, um die Dünen zu erobern.
Mal muss ich mich zwischen hohen Stämmen hindurch zwängen, mal kann ich einfach über niedrige Stümpfe steigen. Zwischen ihnen der Blick aufs Meer gerahmt, eingeengt, beschnitten. Möwen hocken auf den Buhnen, lachen mich aus, die ich glaube, hier Freiheit zu finden.

Die Sonne sinkt tiefer, der Himmel unter der Wolkendecke färbt sich wärmer. Meine Finger werden klamm, steif, es wird Zeit zurück zu gehen.

 

Autumn Leaves (1) – (3)

18/02/2015

Die dritte Jahreszeit in Frottage und Aquarell.

 
Autumn Leaves (1)
 
Autumn Leaves (1)

 
Autumn Leaves (2)
 
Autumn Leaves (2)

 
Autumn Leaves (3)
 
Autumn Leaves (3)

Frottage und Aquarell auf Papier, jeweils 15 x 21 cm

 

Auf dem Speicher gefunden …

17/02/2015

… habe ich meinen Webrahmen aus der Grundschulzeit. Aus massivem Holz ist er immer noch voll funktionsfähig – allerdings schon eeewig nicht mehr benutzt.
 
alter Schulwebrahmen
 
Letztens habe ich Lesezeichen im Linenstitch gestrickt.
Dabei fiel mir der Webrahmen ein und ich musste einfach ein Lesezeichen weben.

 
Lesezeichen weben
 
Außer dem Schulwebrahmen mit den Schiffchen brauche ich noch buntes Garn für den Schussfaden – also das Garn, mit dem hin und her gewebt wird – und ein dünnes, aber stabiles Garn für die Kettfäden, die der Länge nach auf den Rahmen gespannt werden. Ich habe honiggelbes, dünnes Baumwoll-Cablé benutzt.

 
Lesezeichen weben
 
Auf dem Rahmen habe ich nur einen schmalen Bereich bespannt, das Lesezeichen soll etwa 4 cm breit werden.
Die Wolle – nicht zu dick in diesem Fall – auf die Schiffchen gewickelt und dann losgelegt. Von rechts nach links, den Kamm (das dicke Holz mit den vielen Rillen) umkippen, von links nach rechts, kippen und immer so weiter.

 
Lesezeichen weben
 
Hier sieht man, dass die Kettfäden auf unterschiedlichen Höhen liegen (dem Kamm sei Dank), so dass man das Schiffchen einfach durchschieben kann.

 
Lesezeichen weben
 
Wenn das Lesezeichen lang genug ist, werden die Kettfäden durchtrennt und oben und unten verknotet. Reste können als Fransen stehen gelassen werden.
Die Anfänge und Ende der bunten Wolle habe ich mit einer Nadel in die Kanten des Webstückes gezogen und dann abgeschnitten.

 
Lesezeichen weben
 
Und ab mit dem Lesezeichen ins Buch und zum creadienstag.

 

meliert gezopft

16/02/2015

Nachdem ich einiges mit dicker Wolle gestrickt habe, darf es mal wieder das 2,5er-Nadelspiel und Sockenwolle sein. Seit letztem Winter lag noch ein Knäuel in Rot-Grau-Meliert herum.
Und daraus sind jetzt Socken geworden mit Zopfmuster, Bumerangferse und Sternchenspitze.

 
Stricksocken mit Zopfmuster
 
Stricksocken mit Zopfmuster
 

Zopfmuster hat für mich den Vorteil, dass ich nicht so elend viel zählen muss, wenn ich den zweiten Socken stricke – er soll schließlich genau so lang werden wir Nummer eins.
Und natürlich ist auch das Stricken selbst nicht so langweilig wie Rippenmuster.

Was strickt ihr gerade?

 

on the road

15/02/2015
tags:

neben dir
sitzen
deine Hände
am Steuer
dein Blick
auf der Straße

ein Lächeln im
Mundwinkel
mit dir
fahren wohin
ich will

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 89 Followern an