Kalender 2019: Fluktuationen

Es gibt – nach langer Zeit – einen neuen Blogbeitrag auf meiner Homepage.
Der Kalender für 2019 ist im Druck.
Neugierig? Dann schaut hier vorbei: Kalender 2019

 

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Er ist da – mein Kalender für 2018

Diejenigen, die mich schon länger auf meinem Blog begleiten, kennen das:
Jedes Jahr gestalte ich einen Kalender mit Fotos und Lyrik.
In diesem Jahr musste es mal wieder einer rund ums Meer sein.

Wie üblich ist er im Format DIN-A4 professionell gedruckt und mit Metall-Ringbindung versehen. Preis (seit Jahren unverändert): 12,00 Euro (+ 3 Euro Versand).
Falls jemand Interesse hat, bitte eine Mail an uta (ät) loeskenweb (punkt) de.

Und hier ist er schon mal zum Anschauen:

Alltagsmenschen in Wiedenbrück

Auf der Rückfahrt vom Norden Richtung Zuhause haben wir einen Mittagsstopp gemacht in Wiedenbrück (Kreis Gütersloh).
Die historische Altstadt ist von Fachwerk geprägt, alte Häuser, viel Grün, ein Park mit See.

Aber nicht nur die Gebäude in Wiedenbrück sind interessant, die Menschen sind es auch. Ganz besonders die „Alltagsmenschen“.

Überall findet man sie in der Stadt. sie sitzen in Cafés oder vor Restaurants, stehen an einer Straßenecke oder vor einem Geschäft, einzeln oder in Gruppen.

Das sind die „Alltagsmenschen“, Betonfiguren der Künstlerin Christel Lechner, die sich seit Jahren von Frühjahr bis Herbst in Wiedenbrück tummeln.

Ich hatte schon mal einen Bericht über die Künstlerin und ihre fast lebensgroßen Figuren gesehen. Ihnen plötzlich gegenüber zu stehen war verblüffend und schön. Einige habe ich euch mitgebracht.

unterwegs im Norden – HH (3)

Nachdem der erste Tag in Hamburg dem Stadtbummel gewidmet war, – bei Regen kann man so schön in Passagen (!) und Geschäfte flüchten – sind wir am zweiten Tag bei trockenem Wetter zu den Landungsbrücken gefahren. Einmal am Wasser entlang und ein bisschen durch Sankt Pauli.

Ursprünglich hatten wir vor, das Schanzenviertel zu besuchen. Ich hatte mich sehr gefreut auf ein lebendiges Viertel voller Kreativität, Kultur, was auch immer.
Dann kam der G20-Gipfel – das war am Wochenende vor unserem Besuch in Hamburg – und mit dem G20-Gipfel kam die Gewalt, die Zerstörung.
Ihr könnt euch denken, dass wir da nicht als „Katastrophen-Touristen“ durchs Viertel laufen wollten.
Aber selbst in Altona haben wir Straßenzüge mit zerschlagenen Scheiben gesehen, Scheiben von Kanzleien und von Handwerksbetrieben, provisorisch zugeklebt oder mit Holz vernagelt, bis eine Reparatur möglich ist.
Ich gestehe: Bei diesem Anblick war mir mulmig. Warum tun Menschen so etwas? Und wie weit werden sie beim nächsten Mal gehen?
Unsere „Zivilisation“ scheint doch nur eine ganz dünne Haut zu sein, zumindest bei einigen.

unterwegs im Norden – HH (1)

Hamburg, die Schöne an der Elbe. Hansestadt, Hafenstadt, viel Geschichte, viel Kultur, viel Wasser. Leider auch von oben.
Lange ist’s her, dass wir hier waren. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Hamburg nicht ohne Regen zu haben ist. Damals schon so und dieses Mal wieder.
Zwei Tage Station in Hamburg, einer davon leider arg verregnet. Ohne Schirm ging da nichts.

Deshalb habe ich auch nur wenig fotografiert. Aber hier konnte ich nicht widerstehen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Fassade der Elbphilharmonie bei Sonnenschein genial aussieht. Auf jeden Fall finde ich den Kontrast zwischen rotem Steinunterbau und glänzendem Oberbau spannend.

Und weil man von der Aussichtsplattform „Plaza“ einen guten Rundblick (trocken auch an Regentagen) hat, sind wir hinaufgefahren.

Die Rolltreppe ist lang, noch länger, zieht sich über mehrere Stockwerke. Anfangs steil, wird sie nach oben hin immer flacher. Bis man auf einer Zwischenebene ankommt.

Dann geht’s nochmal per kürzerer Rolltreppe bis auf die Ebene mit der Aussicht.

Trotz Regen hat uns der Blick auf Hafen, Stadt und Hafencity von hier oben gefallen.

Und danach ging’s wieder ab in den Regen.

P.S.: Noch ein Hinweis. Der Zugang zur „Plaza“ ist zwar kostenlos, trotzdem benötigt man ein Ticket für die Barriere vor der Rolltreppe. Das gibt’s nicht direkt an der „ElPhi“ sondern ein Stück weiter in der Touristen-Info.

unterwegs im Norden: Stade

Im Juli hatten wir eine Woche Urlaub und waren – wie immer mit dem Wohnmobil – im Norden unterwegs.
Auf dem Weg von der Nordsee nach Hamburg haben wir einen Zwischenstopp in Stade eingelegt.

Stade ist eine alte Hansestadt, liegt an dem kleinen Flüsschen Schwinge, das bei Stade in die Elbe mündet.
Der alte Stadtkern zeigt sowohl Fachwerk- als auch Ziegelhäuser, lädt mit seinen verwinkelten Gassen zum Bummeln ein.
Der Hansehafen liegt mitten in der Altstadt, ein kanalartiges Wasser, an dem viele historische Gebäude liegen. Und ein alter Holzkran, der zum Be- und Entladen der Schiffe diente.

Ich nehme euch einfach mal mit auf einen kleinen Bummel.

 

Sommerblumen …

In einem Beet vor unserer Haustür blüht in diesem Jahr auf einem Teil der Fläche eine bunte Sommerblumenmischung.
Nachdem ich im Frühjahr bis auf die Sträucher alles ausgebuddelt und nur teilweise wieder gepflanzt hatte, passte das gut als Übergangslösung.
Als sowohl Mohn als auch Kornblumen das Bild bestimmten, musste ich einfach den Fotoapparat in die Hand nehmen und die Farben festhalten.

 

(Klick aufs Bild vergrößert die Ansicht)
 

Auch dieses Mal ist wieder eine Collage entstanden, die ich mir demnächst noch als großen Fotoabzug (40 x 50 cm) rahmen und in die Küche hängen werde.

Foto-Collage (1): Köln

Zu Weihnachten habe ich mir dieses Buch gewünscht: Foto-Kreativ-Lab.
Wer es nicht beim heimischen Buchhändler bestellen möchte, kauft am besten im sozialen Buchhandel (den gibt’s !),z.B. bei buch7.de

Eines der ersten Experimente war: 100 Bilder
Man sucht sich ein Motiv, einen Ort, was auch immer und knipst los. Hört erst auf, wenn 100 Bilder gemacht sind.
Es geht darum, dass man die Hemmungen verliert, dass man nicht das perfekte Bild sucht, sondern die vielen kleinen Ansichten.

Wir waren kurz vor Jahreswechsel nach langer Zeit mal wieder in Köln zum Bummeln. Wir hatten Zeit und keinen konkreten „Einkaufs-Druck“, haben am rechten Rheinufer geparkt, sind über die Severinsbrücke gelaufen (Blick auf die Kranhäuser), von dort Richtung Altstadt und Fußgängerzone. Geschäftsstraßen-Schlendern, Kaufhäuser-Sichten, ziellos und stressfrei. Dann zurück über die Deutzer Brücke zum Auto.
Und immer mit der Kamera in der Hand.

Von den 100 Bildern habe ich einige gelöscht, weil ich manche Motive mehrfach fotografiert habe (z.B. unterschiedliche Belichtungen). 88 sind übrig geblieben.
Jedes Bild habe ich quadratisch zugeschnitten und eventuell ein bisschen nachbearbeitet und schließlich daraus die Foto-Collage zusammengestellt.
Den Foto-Abzug in 50 x 70 cm habe ich heute in einen schlichten Wechselrahmen mit schwarzem Rand gefasst und aufgehängt (siehe Bild oben).


(Klick aufs Bild vergrößert die Ansicht.)

Fazit:
Ein spannendes Projekt, das ich sicher an anderen Orten wiederholen werde.
Vielleicht auch mit weniger Motiven. Vielleicht als Collage mit rechteckigen Bildern in unterschiedlicher Größe. Die Grundidee lässt Variationen zu.

12tel Blick: Dezember 2016

12tel Blick Dezember 2016
 
(20. Dezember 2016, 13.26 Uhr)

Ich wollte die 12tel-Blicke sonnig zu Ende gehen lassen, deshalb war ich sicherheitshalber schon vor ein paar Tagen unterwegs zu meinem Platz.

Ich hätte aber auch heute fotografieren können, denn auch heute strahlt die Sonne. Viel Licht in den letzten Tagen und viele Spaziergänge, um Licht und Luft zu genießen.

Meine bisherigen 12tel-Blicke:
 
12tel-Blick Januar 12tel-Blick Februar
12tel-Blick März 12tel-Blick April
12tel-Blick Mai 12tel-Blick Juni
12tel-Blick Juli 12tel-Blick August
12tel-Blick September 12tel-Blick Oktober
12tel-Blick November 12tel-Blick Dezember
 
Die gesammelten 12tel-Blicke bei Tabea Heinicker.