Ein Lesenachmittag

Es gibt Dinge, die muss man einfach hin und wieder machen.
Weil sie anderen gut tun.
Und einem selbst auch.
Dazu gehört ein Lesenachmittag in einem Seniorenzentrum.

Ich bin seit über zehn Jahren Mitglied in einer AutorInnen-Gruppe, die sich regelmäßig trifft zur gemeinsamen Textarbeit. Wir schreiben nicht vor Ort, sondern feilen an den Texten, die wir mitbringen und der Gruppe vorstellen.
Wir machen Lesungen und etwa alle drei Jahre veröffentlichen wir eine Anthologie. Einige von uns haben auch schon eigene Bücher auf den Markt gebracht.

Heute Nachmittag waren vier von uns mit Texten aus unserer aktuellen Anthologie „HeimatMosaik“ in einem Seniorenheim.
Wir haben gelesen und Brigitte, eine Mitautorin, hat die Stunde mit kurzen Stücken auf ihrer Harfe ergänzt.

Die Cafeteria des Seniorenheims war gut gefüllt. Die Mischung aus Geschichten und Gedichten, unterbrochen von zarten Melodien, kam an. Zwischendurch gab’s Applaus und beim letzten Harfenstück, dem alten Volkslied „Kein schöner Land“ sangen viele mit.

Ich glaube, es ist wichtig, anderen Menschen hin und wieder etwas Zeit zu schenken.
Und zwar einfach so.
Wir haben sie lächeln sehen bei unseren Texten. Und das ist so viel wert.

 

Ausstellung und Lesung

Im Heimatmuseum „Grüne Scheune“ in Drabenderhöhe heißt es demnächst:

„Altertum trifft Moderne“

Vom Samstag, 27.08., bis Sonntag, 11.09.2016, stelle ich zusammen mit Renate Dahmer und Hermann Hombach dort aus.
Während das Museum für das „Altertum“ zuständig ist, werden wir mit unseren Bildern ein Stück „Moderne“ in die Räume bringen.
Von mir wird es Landschaften und Stillleben zu sehen geben.

Und in der Mitte der Ausstellungszeit, am Sonntag, 04.09.2016, um 17.00 Uhr werde ich dort lesen:

„Herbstzauber“ – Geschichten und Lyrik

Der Herbst ist eine farbenfrohe Zeit, aber auch eine Zeit der Nachdenklichkeit und des Übergangs. Diese Facetten möchte ich mit meinen Texten ausleuchten.

Nähere Informationen zur „Grünen Scheune“:
Bärbel und Eckhardt Venz, Alte Kölner Str. 8, 51674 Wiehl, Tel. 02262/3456.
Oder im Netz unter Heimatverein Drabenderhöhe

ZeitReise – Leseabend unserer Autorengruppe


 
Es ist mal wieder so weit. Einmal im Jahr veranstaltet unsere Autorengruppe „SchreibWerkstatt Gummersbach“ einen Leseabend mit Musik.
Dieses Mal haben wir uns das Thema „ZeitReise“ vorgenommen.

Am Donnerstag, 24. September 2015, um 20.00 Uhr präsentieren neun Autorinnen und ein Autor ihre Texte in der Studiobühne der Halle 32 in Gummersbach. Musikalisch begleitet werden wir von Claudia Brustmeier und ihrer Querflöte.

Der Mensch lebt in der Zeit und mit der Zeit. Der Umgang mit ihr, das Empfinden von Zeit prägen sowohl unseren Alltag als auch unsere Erinnerungen.
Diesem weiten Feld stellen wir uns in Prosa und Lyrik.

Ich freue mich auf den Abend, hoffe, dass alles glatt läuft, dass wir Zuhörer haben werden, dass unsere Texte gut ankommen.
Drückt mir – nein, uns – die Daumen.

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Leseabend unserer Autorengruppe

Es ist so weit. Unsere Autorengruppe „SchreibWerkstatt Gummersbach“ präsentiert heute Abend ihre neue Anthologie bei einem Leseabend mit Musik.

Klappentext:
Begegnungen, Beziehungen, Konfrontation.
Menschen treffen aufeinander, auf fremde Kulturen, auf unbekannte Situationen, auf sich selber.
Und immer bringen sie dabei ihren persönlichen Blickwinkel mit.

In ihren Geschichten und Gedichten beschäftigen sich neun Autorinnen und ein Autor mit diesem Blick auf die Welt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

* * * * *
Zum ersten Mal stehen wir auf der Studiobühne der Halle 32 in Gummersbach, also eine Premiere im doppelten Sinn.
Wir sind gespannt, aufgeregt, freuen uns auf den Abend und hoffen auf viele Gäste.

Samstag muss die Stimme tragen

Eine leichte Erkältung hängt mir noch nach.
Ein bisschen Schnupfen, fast kein Husten, ein Hauch von Heiserkeit, wenn ich zu viel spreche.
Am Samstag aber sollte die Stimme keine Schwäche zeigen.
Zumindest nicht für eine Stunde am Nachmittag.
Denn:

Am Samstag, 23.02.2013, stehen „Lyrik und Harfe“ auf dem Programm im Seniorenzentrum Bethel Wiehl.
Texte und Musik drehen sich um den ausgehenden Winter und beginnenden Frühling.
Eine Stunde lang werden Lorena Wolfewicz und ich die Gäste hoffentlich gut unterhalten.

Ein wenig Lampenfieber wird mich wie immer begleiten. Das gehört einfach dazu.
Aber ich freue mich sehr auf diesen Nachmittag.

Herbstklänge – Geschichten, Gedichte und Musik

 
Ich freue mich sehr, dass ich in der hübschen, kleinen Burg lesen darf, die aus einer ehemaligen Wasserburg entstanden ist.
Und ich freue mich, dass die Harfenistin Lorena Wolfewicz, die ich vor einiger Zeit kennengelernt habe, mit mir zusammen diesen Abend gestalten wird.

In Denklingen, wo auch das Rathaus unserer Gemeinde steht, finden im Laufe des Jahres einige Veranstaltungen rund um die Burg statt, unter anderem ein Töpfermarkt an Pfingsten und natürlich ein Weihnachtsmarkt in der Adventszeit. Das Gesindehaus bietet einen gemütlichen Rahmen für Konzerte und Lesungen.

Ich bin gerade dabei, die Texte für die Lesung zusammenzustellen: eine herbstbunte Mischung aus Kurzgeschichten, Kurzkrimis und Gedichten – sowohl besinnlich als auch heiter.
Und in mir spüre ich dabei eine ebenso bunte Mischung aus Nervosität, Aufregung und Vorfreude. Und die Hoffnung, dass ich mir nicht ausgerechnet Ende Oktober eine Erkältung einfange. Aber darüber will ich jetzt gar nicht nachdenken.

 

Schön war’s gestern

Achtzehn Uhr, wir treffen uns im Bruno-Goller-Haus in Gummersbach, bauen unsere Bühnendeko auf, rücken Lesetisch und Mikrophon zurecht, verteilen Programmzettel auf den Plätzen.
Kurze Sprechproben, das Mikro wird hoch und runter gebogen, je nach Größe der AutorIn, alles klar, bis zum Saalende gut verständlich.

Neunzehn Uhr, der Musiker trifft ein, packt seine Querflöten aus, spielt ein paar Läufe. Wir arrangieren einen kleinen Literaturstand neben der Kasse am Eingang, Anthologien der SchreibWerkstatt und Bücher einzelner Autorinnen. Eintrittskarten und Wechselgeld liegen parat.

Neunzehn Uhr dreißig, wir öffnen. Die ersten Gäste trudeln ein. Nach einer Viertelstunde sind schon so viele da, wie wir im November insgesamt begrüßen durften. Trotz Fußball scheint unser Leseabend zu interessieren. Immer wieder öffnet sich die Tür und die Menschen kommen zu uns.

Zwanzig Uhr und fünf Minuten. Ich gehe zur Bühne, einen Zettel in der Hand als Gedächtnisstütze, puste ins Mikro und begrüße das Publikum. Unser Musiker darf beginnen, dann wechseln Texte und Musik in lockerer Folge. Jede(r) von uns bringt einen Gegenstand zu einem Regal in der Bühnenmitte – ein Symbol für den Text – und liest dann. Das Regal füllt sich nach und nach.

Einundzwanzig Uhr, ich kündige eine viertelstündige Pause an. Die Gäste können an der Bar etwas trinken, dürfen bei den Büchern stöbern, wir erzählen miteinander. Erstes Lob für den Abend. Dann weiter im Programm.

Zweiundzwanzig Uhr, ein letztes kurzes Gedicht (gereimt und zum Schmunzeln), ein paar Worte zur Verabschiedung, ein Gruppenfoto auf der Bühne, auf der wir zum letzten Mal gestanden haben, weil das Haus in drei Wochen schließt. Wehmut, aber auch Spannung, wo wir im nächsten Jahr auftreten werden. Denn wir machen weiter, auf jeden Fall!

Aufräumen und den Abend ausklingen lassen bei einem Bier in der Kneipe gegenüber. Es geht uns gut, wir sind zufrieden und glücklich. Der Leseabend war ein voller Erfolg !

Und heute? Ein Gefühl von Erschöpfung. Das Adrenalin ist abgebaut, die Nacht war etwas zu kurz und das Wetter macht einfach müde. Aber auch das Empfinden, das wir unsere Arbeit gut gemacht haben und die Menschen mitgenommen haben auf unserem Streifzug durch „Lebens(T)räume“.

 

So langsam werde ich ein bisschen nervös …

… denn morgen Abend werde ich mal wieder auf der Bühne stehen.

Unsere Autorengruppe „SchreibWerkstatt Gummersbach“ lädt ein zu einem Leseabend unter dem Titel

Lebens(T)räume

Wir nehmen das Publikum mit durch Erdachtes und Erlebtes, von Ort zu Ort mit Prosa und Lyrik.
Musikalisch begleitet werden wir vom Profi-Musiker Stephan Aschenbrenner mit Querflöte und Saxophon.

Ich hatte unser Ankündigungs-Plakat hier schon mal gezeigt.

Als Leiterin der SchreibWerkstatt darf ich den Abend moderieren, wobei die Moderation aus Begrüßung, Pausenansage und Verabschiedung besteht.
Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, was ich sagen will, was ich morgen nicht vergessen darf mitzunehmen (Eintrittskarten, Programmzettel und meine eigenen Sachen, dazu noch ein bisschen Deko und …). Mein Erinnerungszettel ist recht lang geworden. 😉

Und natürlich habe ich meine Texte alle nochmal „bühnentauglich“ – sprich laut, langsam und gut betont – gelesen. Übung ist immer wieder wichtig, habe ich gelernt von unserer früheren Leiterin, die lange Bühnenerfahrung hat.

Ich freue mich auf morgen und hoffe, dass wir trotz Fußball-EM reichlich Publikum haben.
Immerhin spielt Deutschland schon heute.

 

Nur noch drei Wochen

Flyer und Plakate liegen vor uns auf dem Tisch, bereit zum Verteilen.
Die Texte der AutorInnen sind gesammelt, das Programm ist festgelegt.
Wie ergänzen wir unser Thema durch die Bühnenoptik, wie dekorieren wir?
Heiße Phase der Vorbereitungen für unseren Leseabend im Juni: