Haarspange aus Papier

Haarspange aus Papier
 
Vor einiger Zeit habe ich mir das Buch „Papierschmuck“ von Barbara Baumann gekauft. Ich habe es hier schon mal vorgestellt.

Heute habe ich die Anleitung für eine Haarspange ausprobiert. Einfach und funktioniert.
Zuerst schneidet man aus einer bunten Zeitschriftseite (ich habe ein Blatt aus einem alten Kunstmaterial-Katalog verwendet) ein Quadrat mit Seitenlänge ca. 20 cm.
 
Haarspange aus Papier
 
Dann faltet man die vier Ecken zur Mitte und wiederholt das nochmal.
 
Haarspange aus Papier
 
Die Seiten des entstandenen Quadrats (Seitenlänge ca. 10 cm) werden zur Mitte gefaltet und das Rechteck der Länge nach zusammengeklappt.
 
Haarspange aus Papier
 
Jetzt kommt die Nähmaschine zum Einsatz, das Papierstück wird mit Steppstichen vernäht.
 
Haarspange aus Papier
 
Die Fäden habe ich als Aufhängung verknotet, denn nun muss lackiert werden: am besten drei Schichten Acryllack. Der zieht durch die Nahtlöcher schön zwischen das Papier und macht aus dem Ganzen ein elastisches, recht strapazierfähiges Stück.
 
Haarspange aus Papier
 
Jetzt muss der Streifen nur noch auf ein Haarspangen-Klammer geklebt werden. Ich habe einfach Heißkleber verwendet. Gut andrücken, einen Moment warten, fertig!
 
Haarspange aus Papier
 
Und so sieht das Schätzchen dann aus:
 
Haarspange aus Papier
 
Man kann natürlich auch andere Größen, andere Formen, andere Nähte verwenden. Und ich denke, mit dieser Technik kann man auch Schmuck wie z.B. Broschen herstellen.
Mal sehen, was ich demnächst ausprobiere.

Meine Haarspange schicke ich natürlich zum Creadienstag (auch wenn die Idee nicht von mir ist).
 
Creadienstag

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Papierschmuck

Es gibt Bücher, die sind schon zum Anschauen einfach wunderschön.
Und wenn dann noch jede Menge Inspirationen drin sind, die mich ganz zappelig werden lassen – will ich ausprobieren, unbedingt, sofort, da könnte man doch … – dann muss so ein Buch einfach auf den Wunschzettel und so bald wie möglich auch zu mir.

In den letzten Wochen bzw. Monaten gab es eine ganze Reihe solcher Bücher. Und die möchte ich euch nach und nach vorstellen.
Den Anfang macht heute „Papierschmuck“ von Barbara Baumann.

 
Buchtipp: Papierschmuck
 

Wir sind tagtäglich umgeben von ganz vielen ganz unterschiedlichen Papiersorten. Diese Vielfalt von Zeitungen, Büchern, Karten, Servietten, Bonbonpapieren und mehr bietet auch eine Vielfalt von Verarbeitungsmöglichkeiten.

In 55 Projekten, die nach den Papiersorten gegliedert sind, zeigt Barbara Baumann einen kreativen Blick auf das Material und vermittelt Techniken für den Umgang damit.
Da werden gefaltete Elemente zu Ketten und Armbändern, geschnittene und gerollte Streifen zu ganz unterschiedlichen Papierperlen oder genähte Papierstücke zu Broschen und Haarspangen. Manche Anregungen sind einfach nachzuarbeiten, andere wirken ein bisschen fummelig, wieder andere arg schräg. Alle aber sind prima Denkanstöße, wie man mit dem Papier, das überall herumliegt, mehr anfangen kann, als es nur in den Kontainer zu werfen.

Ergänzt werden die konkreten Projekte durch zusammenfassende Kapitel über Schmuck- und Schmuckherstellung, über Werkzeuge und Papiertechniken.
Das Buch ist aus schönem, glattem, seidig glänzendem Papier und reich bebildert. Ich mag immer wieder darin blättern und werde demnächst sicher einiges ausprobieren.
Die Ergebnisse zeige ich euch dann natürlich auch hier im Blog.

Barbara Baumann: Papierschmuck. 55 Projekte aus verschiedenen Papiersorten
Bern: Haupt Verlag 2013