davon

legt sich mein Schlaf
die Winterdecke um
versink‘ ich gern in
seinen Armen

lass‘ mich wiegen
träum‘ geborgen
von den Sonnenorten
von den Wassern und den Weiten

tauche auf und lache
Dunkelheit und Kälte
fort

 
* * * * * * * * * *
 

Mit einem Gruß ins neue Jahr tauche ich aus der Blogpause wieder auf.
Seid ihr auch alle gut hinein gekommen? Dann lasst uns das Jahr 2015 zu einem vielseitigen und kreativen Jahr machen.

Die freien Tage habe ich mit viel Muße gefüllt und hoffe, dass die Muse das positiv sieht und mir ihre Unterstützung angedeihen lässt. Ich bin gespannt, wohin sie mich führen wird. So oder so weiter auf Travellers Pfaden.

 

12tel-Blick im Dezember – die zweite

Eigentlich ist ja Blogpause, aber diesen Anblick wollte ich euch trotzdem zeigen.
Sozusagen 12tel-Blick-Nachschlag, der noch schnell zu Tabea Heinicker fliegt.

 
12tel-Blick im Dezember, die zweite
 

Nun hat es doch geschneit (und schneit noch immer).
Heute kann ich den Schnee, die weißen Straßen, Häuser und Bäume genießen, denn ich muss nirgendwo hin.
Ich kann zuhause bleiben, nach draußen schauen und mich freuen.
Und wenn ich Lust habe, mache ich am Mittag einen Schneespaziergang.

 

14. Dezember

Winterlied

 
Winterlied
 

Düster, düster sind die Tage,
ungemütlich, kurz und kalt.
Wind singt seine graue Klage
über Felder in den Wald.

Heult durchs Tal und über Hügel,
streift die Bäche und den See,
friert ihm einen klaren Spiegel,
deckt ihn zu mit frischem Schnee.

Hinterm Fenster steh‘ und schau‘ ich
ihm bei seinem Treiben zu.
Lächele, denn drinnen wärmt mich
eine Tasse Tee – und du.

 
* * * * * * * * * *

 
Ich gestehe, der Text ist nicht aktuell, sondern von 2012. Aber er passt so gut zum aktuellen Wetter (nur ohne das Frieren), dass ich es nochmal hier präsentieren möchte.

 

Verwandlung

wintergraues Dämmern
sie haben Regen angesagt
müde rühre ich im Kaffee
starre auf den Bildschirm
tippe ein paar Buchstaben

ein Schimmer zieht meinen
Blick aus dem Fenster
die Mauer die Wolken die Luft
rosa Leuchten
ganz ohne Brille

ich lächele

 

W wie Winterlied

 
Düster, düster sind die Tage,
ungemütlich, kurz und kalt.
Wind singt seine graue Klage
über Felder in den Wald.

Heult durchs Tal und über Hügel,
streift die Bäche und den See,
friert ihm einen klaren Spiegel,
deckt ihn zu mit frischem Schnee.

Hinterm Fenster steh‘ und schau‘ ich
ihm bei seinem Treiben zu.
Lächele, denn drinnen wärmt mich
eine Tasse Tee – und du.