Advent, Advent …

In diesem Jahr bin ich endlich mal früh dran und konnte ganz ohne Hektik einen Adventskalender für Schatz und mich basteln. Letztes Jahr gab es keinen – und das hat mir gefehlt.

Es gibt so viele Inspirationen, da fällt die Auswahl eigentlich schwer. Aber ich hatte schon länger Toilettenpapier-Innenrollen gesammelt, weil ich die Faltschachteln daraus so pfiffig finde.
 

 
Sie sollten also die Grundlage für meinen Adventskalender bilden.
Ihr kennt mich, ich fange gerne etwas an und entwickle es beim Tun nach und nach.

Erste Überlegung also: Die Rollen sollen weiß werden.
Die Farbe habe ich mithilfe meiner Gelatineplatte von der letzten Druckaktion auf die Rollen gerollt.
 

 
Für weiteres Bedrucken war die Platte aber nicht mehr geeignet (sie löst sich mit der Zeit auf).
Nächste Frage: Wie bringe ich Farbe auf die Rollen und welche?
Antwort: Mit kleinen Spritzflaschen lasse ich grüne und rote Farbe vom Rand herunterlaufen.
 

 
Rot und Grün sind einfach klassisch adventlich. Der Tropf-Effekt ist nicht genau zu steuern, was mir gefällt. Also etwas Farbe, aber nicht zu viel – so weit, so gut.
Was gehört noch in die Adventszeit? Musik!
 

 
Alte Notenblätter habe ich zu Banderolen geschnitten.
Ach ja, ich brauche auch noch Zahlen.
 

 
Auf Etikettenpapier habe ich Zahlen mit Rahmen gedruckt und mit einer Deko-Schere ausgeschnitten.
Habt ihr schon mal probiert, nach dem Schneiden die Folie von ihrer Rückseite zu befreien? Bei der Fummelei wird der Rand der Etiketten gerne verknickt.
Lösung: Das Papier auf der Rückseite mit dem Cutter in der Mitte einritzen, dann kann man es zu beiden Seiten abziehen.
 

 
Banderole um die Rollen und Zahlen-Aufkleber mitten drauf.
Als nächstes alle Rollen zu Faltschachteln machen, indem man die Pappe an den Seite bogenförmig nach innen biegt.
 

 
Am oberen Ende habe ich mit einer Lochzange noch ein Loch in die vordere Lasche gemacht, um Fäden zum Aufhängen durchziehen zu können.
Gefüllt habe ich die Schachteln mit belgischen Pralinen (vom Discounter), und zwar an den geraden Tagen für Schatz, an den ungeraden für mich.
 

 
Aufgehängt habe ich die Päckchen an einen Haselnusszweig, den ich weiß angestrichen habe.
Jetzt hängt der Kalender mehr als eine Woche vor dem Start in den Dezember schon in unserer Küche an der Wand.
Und beim creadienstag hänge ich ihn auch noch auf.
 

 

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