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Was glänzt den da?

28/08/2015

 
Tropfen an Blattspitze
 

Das kommt dabei heraus, wenn man Pflanzen fast vertrocknen lässt und dann gründlich wässert.
An den Blattspitzen sondert die Efeutute – ja, die heißt wirklich so – Wassertropfen ab, wenn sie sich wohl fühlt.

 

Kalender 2016: Ansicht.Sachen

27/08/2015

Frisch eingetroffen aus der Druckerei ist mein neuer Kalender:
 
Kalender 2016: Ansicht.Sachen
 
Ansicht.Sachen

Foto-Experimente durch die Monate

Format Din-A4, Metall-Ringbindung mit Aufhänger, einzeln eingeschweißt
Preis (immer noch): 12,00 Euro (+ Versand)

Den Kalender könnt ihr bei mir bestellen per Mail an uta (ät) loeskenweb (punkt) de

Und hier ein paar Ansichten aus dem Inneren:
 
Kalender 2016: Ansicht.Sachen
 
Kalender 2016: Ansicht.Sachen
 
Kalender 2016: Ansicht.Sachen
 

Ihr seht, dieses Mal gibt es keine Lyrik, nur Bilder.
Aber sind Bilder nicht Lyrik pur?

 

Fifties (1) – (4)

26/08/2015

Fifties (1) - (4)
 

“Fifties”

Acryl auf Leinwand, je 20 x 20 cm, Tiefe 4 cm

Schicht für Schicht gearbeitet.
Auch wenn untere Schichten nicht wirklich erkennbar sind, so geben sie der Leinwand eine Geschichte und tragen die Oberfläche.

Die einzelnen Bilder:
 
Fifties (1)
 
Fifties (1)
 
Fifties (2)
 
Fifties (2)
 
Fifties (3)
 
Fifties (3)
 
Fifties (4)
 
Fifties (4)
 

Schneller Poncho

24/08/2015

Poncho aus Bändchengarn
 
Hin und wieder bestelle ich bei meinem Wollversender ein “Überraschungspaket” zusätzlich zu meiner Wunschwolle. Dann kommen 500 g Garn, von denen ich vorher nichts weiß, weder Farbe noch Material noch Dicke (nur, dass es deutlich günstiger ist als original).
Im Frühjahr erreichte mich lachsfarbenes Bändchengarn, 80% Baumwolle, 20% Polyester, leicht, luftig und mit guter Lauflänge.
Nun ist Lachs nicht unbedingt meine bevorzugte Farbe. Jedenfalls nicht als Pullover. Also blieb das Garn erstmal liegen.
Jetzt ist auf die Schnelle ein Poncho entstanden, ganz einfach und gut zum Nebenbei-Stricken.
 
Poncho aus Bändchengarn
 
Gestrickt werden zwei Rechtecke, jeweils ca. 50 cm breit und 75 cm lang. Ich habe glatt rechts mit krausen Reihen abgewechselt, einfach nach Laune.
Dann werden die Rechtecke so zusammen genäht:
 
Poncho aus Bändchengarn
 
Die Schmalseite des einen Rechtecks an die Längsseite des zweiten.
Und dann die freie Schmalseite von Rechteck zwei an die Längsseite von Rechteck 1 (siehe rote Linien).
Wer mag, kann noch eine Runde feste Maschen rundum häkeln oder auch den Poncho mit Fransen oder Quasten verzieren. Mir ist er schlicht am liebsten.
 
Poncho aus Bändchengarn
 

 

8

23/08/2015

 
Buchtipp: 8
 

Kann ein Buchtitel kürzer sein? Nur eine Ziffer?
(Okay, ein Buchstabe ist auch möglich, wie bei Daniel Kehlmanns “F”.)
Und doch verbirgt sich dahinter eine ganze Menge.

Acht Autorinnen und Autoren haben sich zusammengetan und einen Krimi geschrieben.
Nicht acht Geschichten, nein, einen Gemeinschaftsroman.
Und das auch noch unter ganz speziellen Voraussetzungen:
Sie haben ein Krimi-Camp aufgemacht, haben sich in einer alten Villa in der Uckermark für acht Tage eingenistet, weit weg von allen Ablenkungen, und haben in dieser Zeit ihr Buch geschrieben.
Klingt verrückt? Ist es vielleicht auch – aber es ist gelungen.

Andy Otto moderiert seit Jahren locker-flockig die Morgen-Show eines Kölner Radiosenders. Er nimmt das Leben nicht allzu ernst, auch nicht die Auseinandersetzungen mit Chefin und Freundin. Das ändert sich, als er am Kiosk seines Freundes Wolle ein Handy findet.
Als er es der Besitzerin, einer Kindergarten-Leiterin, zurückgeben will, findet er ihre Leiche neben einer Leiter. Auf den ersten Blick ein Unfall. Aber warum hat sie einen Dominostein mit acht Augen in der Hand?
Am nächsten Tag erhält Andy eine E-Mail mit einem Foto. Darauf hält die tote Kindergärtnerin einen Flyer, Werbung für ein Party-Hotel in der Eifel. Der Absender: H.N. Weis. Andy folgt diesem Hinweis, findet die nächste Leiche und gerät ins Visier der Ermittler.
Der Acht und den versteckten Hinweisen des Mörders folgend, jagt Andy durch ganz Deutschland, bis er am Ende das perfide Spiel durchschaut. Aber vielleicht zu spät.

Ein spannender Krimi, gut geschrieben und zwar so, dass keine Brüche im Stil vorhanden sind. Steckt man in der Geschichte drin, käme man nicht auf die Idee, dass dafür acht verschiedene Menschen verantwortlich zeichnen.
Und die Acht zieht sich natürlich durch das ganze Buch. Nicht nur als Zahl, sondern auch in Worten. Beim Lesen kann man also auch ein bisschen Detektiv spielen und nach ihr suchen.

Ich habe das Buch auf einem Bücher-Wühltisch entdeckt. Aber es ist auch noch im Buchhandel erhältlich.

Peter Godazgar, Kathrin Heinrichs u.a.:
8

Hillesheim: KBV-Verlag 2013
Taschenbuch, 9,90 Euro

 

Impressionen aus Südfrankreich (2)

22/08/2015

Südlich von Perpignan liegt Frankreichs “Camping-Hauptstadt” Argelès-sur-Mer. Ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, am Meer entlang (wer mag bis nach Spanien hinein) oder in die Pyrenäen. Hier machen wir immer mal wieder Station.

Und in diesem Jahr wollten wir endlich, nach vielen, vielen Jahren mal wieder nach Amélie-les-Bains.
Wie der Name schon sagt: ein alter Badeort, und zwar mitten in den Pyrenäen im Tal des Tech. Die Thermalquellen wurden schon von den Römern genutzt.
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Amélie liegt steil an den Hängen, die Altstadt zeigt ordentliche Höhenunterschiede.
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Unser eigentliches Ausflugsziel waren die Gorges du Mondony, ein enges Seitental, eine Schlucht, die sich tief zwischen Felsen eingeschnitten hat und zu einem Spaziergang einlädt.
Früher sind wir direkt am Wasser unter tief hängenden Ästen gegangen, über Steine geklettert und hatten das Gefühl, ein kleines Abenteuer zu erleben.
Heute sieht es hier ganz anders aus:
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Ganz neu ist ein Metallgitter-Weg gebaut, damit Gäste des Ortes und des Badehotels ganz bequem aber sehr unromantisch durch die Schlucht gehen können.
Und weil der Weg so neu war und wir vor der Hauptsaison dort standen, war der Zugang noch gesperrt. Grrrr!!!
Also sind wir zurück in die Altstadt gebummelt.
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Beim genaueren Hinsehen haben wir festgestellt, dass einiges nicht mehr so ganz frisch ist. Manches Hotel steht leer, verfällt. Manches Geschäft ist geschlossen. Vielleicht nur zeitweise.
Trotzdem finden sich viele spannende Ein- und Ausblicke.
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Aber an vielen Stellen tut sich etwas, in Cafés sitzen Menschen vor ihrem “petit noir”, erzählen. Vorübergehende mit Tragetaschen grüßen Bekannte, Kinder rennen durch die Gassen.
Amélie wirkt zwar verschlafen, aber es lebt.
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 
Amélie-les-Bains (Pyrenäen)
 

Impressionen aus Südfrankreich (1)

21/08/2015

Leucate (Südfrankreich)
 
Letzte Woche gab’s Paris-Eindrücke, jetzt geht’s in Südfrankreich weiter.
Nach dem Besuch der Hauptstadt sind wir mit einem Zwischenstopp bis zum Mittelmeer gefahren, haben dort auf verschiedenen Campingplätzen mehrere Tage verbracht.
Es gibt viele alte, gewachsene Dörfer oder Städtchen (allerdings auch viele aus dem Boden gestampfte Urlauberorte).
Eins fiel ein bisschen aus dem Rahmen: Leucate (etwa auf halbem Weg zwischen Narbonne und Perpignan)
So bunt habe ich selten eine Altstadt erlebt.
 
Leucate (Südfrankreich)
 
Installationen sind oft Freistil und auch die Eingänge sind nicht immer barrierefrei.
 
Leucate (Südfrankreich)
 
Aber adrett ist Leucate allemal.
 
Leucate (Südfrankreich)
 
Und zufällig war gerade Markt, als wir dort waren. Wie üblich in Frankreich: Obst, Gemüse, Wurst und Käse, Kleidung und Haushaltsgegenstände – alles, was man eben so braucht.
 
Leucate (Südfrankreich)
 
Viele liebevoll gestaltete Fassaden, die einen zweiten Blick lohnen.
 
Leucate (Südfrankreich)
 
“Etwas anderes” – das macht neugierig (aber leider war schon Mittagspause-geschlossen).
 
Leucate (Südfrankreich)
 
Leucate (Südfrankreich)
 
Und über allem wacht die Freiheit.
 
Leucate (Südfrankreich)
 

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