Stille auf dem Blog

Ja, ich weiß, ich wollte regelmäßig bloggen.
Und dann kommen nur so spärliche Nachrichten – gar nicht gut.
Nein, ich werde keine Besserung geloben, ich versuche einfach, wieder mehr zu schreiben.

Kurzes Update:

Vor der Ausstellung habe ich ziemlich rotiert, weil ich einige Bilder noch unbedingt fertig bekommen wollte.
Die Vernissage war dann richtig schön (Bericht mit Bildern kommt noch). Die Bilder hängen jetzt noch drei Wochen, danach wandern sie (zum Teil) ins galerie.mobil.

Seit der Vernissage habe ich keinen Pinsel mehr angefasst, das „Künstlerzimmer“ sieht noch aus wie ein Schlachtfeld, unaufgeräumt und chaotisch (nein, das ist nicht immer so).
Vieles ist liegen geblieben, während ich mich aufs Malen fokussiert habe, das fordert seitdem Aufmerksamkeit.

Außerdem ist Frühling, will sagen: Der Garten ruft, und zwar laut.
Wenn das Wetter mitspielt – ich bin bekennende Schönwetter-Gärtnerin – und ich Zeit habe, dann geht’s raus.
Vor allem der Vorgarten hat eine Grundrenovierung nötig. Die bin ich jetzt angegangen, stecke noch mittendrin. Auch dazu demnächst mehr.

Und was habe ich bei Regenwetter gemacht? Meine Homepage komplett neu erstellt.
Das war nach einigen Jahren dringend nötig, denn die alte war zwar recht hübsch, aber nicht mehr „State of the Art“, will sagen, technisch völlig veraltet. Mit dieser Überarbeitung bin ich auch umgezogen.
Ihr findet mich jetzt unter:
www.uta-loesken.de

So viel erstmal für heute.
Ich wünsche euch einen sonnigen Frühling und sage:
Bis bald,
eure Uta

Einladung zur Ausstellung


 
Wie immer, wenn es auf eine Ausstellungseröffnung zugeht, heißt es bei mir:
Malen, malen, malen!

Weil ich glaube, dass es noch nicht reicht.
Weil ich dieses oder jenes Motiv unbedingt dabei haben möchte.
Weil ich während der Arbeit an einem Bild denke: Das wird nichts! (Und manchmal ist das auch so.)
Weil das Leben die persönliche Zeitplanung hin und wieder über den Haufen wirft.

Aber das gehört dazu, oder?
Und bis zum 5. März wird alles gut.

Kommt ihr vorbei? Ich würde mich freuen.

 

Fisch gefällig?


 
FischLeben (2)

Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm

* * * * *

Mal wieder Stillleben gemalt, letztens.
Reduziertes Motiv auf strukturiertem Hintergrund.
Es gibt noch zwei davon:
 

 
FischLeben (1)

Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm

 

 
FischLeben (3)

Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm

* * * * *

Zur Zeit geht’s weiter mit Landschaften, denn am 5. März ist Vernissage für meine Ausstellung im Rathaus unserer Gemeinde.
Ich freue mich drauf, bin aber ein bisschen unter Stress, weil ich noch einige Bilder malen möchte / muss – und die Zeit ist arg knapp.
Aber das wird schon werden.

Die Fische schicke ich zum creadienstag und schaue mal, was all die andere so machen.
 

Gerettet !

Wie gut, wenn man einen Elektroingenieur mit viel praktischem Verstand zuhause hat. Er hat heute ein Gerät gerettet, das wir ohne seine Fertigkeit hätten wegwerfen und durch ein neues ersetzen müssen: Unsere Friteuse.
 

 
Vor mehr als zehn Jahren haben wir uns dieses Schätzchen gekauft. Stabil, gut zu handhaben, gut zu reinigen (weil Deckel, Korb und Fett-Topf spülmaschinentauglich) und im Durchschnitt alle zwei Wochen im Einsatz.

Vorgestern Abend ist sie beim Aufheizen in Streik getreten. Schaltete einfach ab, obwohl die gewünschte Temperatur noch nicht erreicht war.
Vermutung: Der Thermostat hat seinen Geist aufgegeben.
Was tun?
Fett in großen Topf umfüllen und dort fritieren. Temperatur mit Infrarot-Thermometer überwachen, denn zu viel Hitze ist ungesund.
Und nun?
 

 
Heute hat mein Held das fragliche Teil aufgeschraubt und untersucht.
Nach kurzer Messung war klar: Der Thermostat funktioniert, der Schalter ist der Bösewicht. Die Reparatur hat dann nur noch zwei Minuten gedauert.
Schalter ausbauen, überbrücken und fertig. Ein- und Ausschalten der Friteuse funktioniert jetzt erstmal direkt über den Stecker.
Einen Ersatz-Schalter kann man dann demnächst besorgen und einbauen.
Alles ist gut!

 

SockenWollePulli „Catalan“


 
Hier ist noch ein Pullover, den ich letztes Jahr schon gestrickt, jetzt aber erst getragen habe.
Wir fahren im Urlaub gerne nach Südfrankreich, ans Mittelmeer mit den Pyrenäen im Hintergrund. Der französische Teil Kataloniens ist einfach schön.
Rote und currygelbe Sockenwolle (vom Discounter) in schmalen Streifen – das erinnert mich immer an diese Region.
 

 
Und damit das Glatt-rechts-Stricken nicht langweilig wird, habe ich in die Mitte einen Streifen Muster gestrickt. Die Socken-Fans kennen es: Gundel lässt grüßen

Pullover aus Sockenwolle brauchen zwar lange, bis sie fertig werden, aber sie sind angenehm warm und lassen sich problemlos in der Waschmaschine waschen.
Und nun ab damit zum creadienstag.
 

Ein Lesenachmittag

Es gibt Dinge, die muss man einfach hin und wieder machen.
Weil sie anderen gut tun.
Und einem selbst auch.
Dazu gehört ein Lesenachmittag in einem Seniorenzentrum.

Ich bin seit über zehn Jahren Mitglied in einer AutorInnen-Gruppe, die sich regelmäßig trifft zur gemeinsamen Textarbeit. Wir schreiben nicht vor Ort, sondern feilen an den Texten, die wir mitbringen und der Gruppe vorstellen.
Wir machen Lesungen und etwa alle drei Jahre veröffentlichen wir eine Anthologie. Einige von uns haben auch schon eigene Bücher auf den Markt gebracht.

Heute Nachmittag waren vier von uns mit Texten aus unserer aktuellen Anthologie „HeimatMosaik“ in einem Seniorenheim.
Wir haben gelesen und Brigitte, eine Mitautorin, hat die Stunde mit kurzen Stücken auf ihrer Harfe ergänzt.

Die Cafeteria des Seniorenheims war gut gefüllt. Die Mischung aus Geschichten und Gedichten, unterbrochen von zarten Melodien, kam an. Zwischendurch gab’s Applaus und beim letzten Harfenstück, dem alten Volkslied „Kein schöner Land“ sangen viele mit.

Ich glaube, es ist wichtig, anderen Menschen hin und wieder etwas Zeit zu schenken.
Und zwar einfach so.
Wir haben sie lächeln sehen bei unseren Texten. Und das ist so viel wert.